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Fitnessgeräte: Crosstrainer und Stepper

Vorsicht, hier wird trainiert!

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Konsument 2/2007 veröffentlicht: 10.01.2002

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Trainingsspektrum und Preis

Deutliche Unterschiede gibt es auch im Trainingsspektrum und beim Preis. Die Preise der getesteten Stepper bewegen sich zwischen 50 und 120 Euro, der günstigste Crosstrainer im Test ist um rund 250 Euro zu haben, das teuerste Modell kostet bereits 500 Euro. Natürlich bekommt der Heimsportler um diese Summen auch einiges mehr geboten: Die Geräte ermöglichen computergesteuertes und zielgerichtetes Training. Einfache Trainingscomputer finden sich zwar auch bei den Steppern, aber die liefern eine wirklich nur sehr begrenzte Überwachung der Belastung.

Ellipse beschreiben oder Treppen steigen?

Auch wenn das Ziel der Trainingsgeräte das gleiche sein mag, der Weg dorthin kann sehr unterschiedlich sein. Beispiel Stepper: In unserem Test wurden drei unterschiedliche Typen untersucht. Die preisgünstigste Version ist der Ministepper: Er gilt als der Klassiker und ist der kleinste Vertreter unter den Treppensimulanten. Technisch bieten die kompakten Trainingsmodelle zwei Trittflächen, die über zwei kleine Hydraulikzylinder einen Widerstand erzeugen.

Vorteil beim Swingstepper

Swingstepper bieten einen Zusatznutzen: Hier dreht man sich bei jeder Auf- und Abwärtsbewegung seitlich nach rechts bzw. links. Der Vorteil: Neben den Beinen werden auch Hüfte und Po mittrainiert.

Sidestepper für gesamte Beinmuskulatur

Als letzter Vertreter der Stepper-Gilde trat der Sidestepper an. Anders als bei herkömmlichen Steppern wird hier nicht das Treppensteigen simuliert, sondern man verlagert das Gewicht seitlich immer von einem Bein auf das andere. Wer Gleichgewichtsprobleme hat, bekommt diese Stepper auch mit Halte- oder Armstangen (nicht im Test); bei Geräten mit Zugseil trainiert man zusätzlich den Oberkörper – davon gibt es drei im Test. Der Effekt auf die vordere Oberschenkelmuskulatur ist bei allen drei Gerätetypen etwa gleich. Einzig der Sidestepper trainiert zusätzlich noch verstärkt die Wadenmuskulatur. Er ist auch am besten für eine Gesamtaktivierung der Beinmuskulatur geeignet.

Höherer Trainingseffekt bei Crosstrainern

Der Crosstrainer ist ein wesentlich komplexeres Gerät. Der Trainierende führt Bewegungen aus, die man vom Nordic Walking, Joggen oder Langlaufen her kennt. Die Beine beschreiben eine Ellipse, gleichzeitig führen die Arme eine rhythmische Gegenbewegung aus. Der Trainingseffekt ist durch den Ganzkörpereinsatz entsprechend höher als beim einfachen Stepper.

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