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Flugbuchungen online

Preisturbulenzen

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014, aktualisiert: 28.05.2015

Inhalt

Leserreaktionen

Achtung bei fluege.de

Ich habe – wie schon einige Male zuvor – bei fluege.de (Unister) einen Flug gebucht. Dabei habe ich das neue, sehr kleine Kästchen „Gepäck 0“ übersehen. Bei Ausdruck der Unterlagen bin ich auf den Mangel aufmerksam geworden. Meine sofortigen Kontakte mit fluege.de per email bzw. telefonisch (Wunsch nach Um- bzw. Nachbuchung bzw. Storno) wurden kaltschnäuzig abgetan. Auch die Fluglinie (Condor) zeigte sich nicht kulant. Mir bleibt nichts anderes übrig, als das Gepäck mit weit überteuerten Tarifen (ca. 50 % des gesamten Flugpreises!) nachzukaufen.

Daher meine Warnung: Entweder das ominöse Kästchen ja nicht übersehen oder – noch besser – nie mehr fluege.de aufrufen (ich werde es nie mehr tun)! Noch ein Schmankerl: bei der Buchung wurde eine Gepäcksversicherung angeboten, obwohl gar kein Gepäck gebucht war ...

Kurt Lasinger
Mariazell
(aus KONSUMENT 6/2015)

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Kommentare

  • Das gesamte Online-Buchungsgeschäft ist illegal
    von NETclub50plus am 07.07.2014 um 16:05
    Das fällt nur niemandem auf. Denn für das Gewerbe der Reisevermittlung - wie es ja de facto auf den Online-Plattformen stattfindet - wäre eine entsprechende Gewerbeberechtigung in Österreich erforderlich. Eine solche besitzen aber die mir bekannten Online-Plattformen nicht. Sie reden sich deshalb in den Selbstdarstellungen darauf aus "nur Werbe-Plattform" (also nicht Vermittler) zu sein. Rechtlich ist das völlig irrelevant, weil in Wirklichkeit ja sehr wohl die Buchungsmöglichkeit angeboten wird. Wie streng hingegen die entsprechenden Gesetzesbestimmungen - gegenüber Kleinen! - ausgelegt werden, weiß ich aus eigener, leidvoller Erfahrung: Ich habe vor Jahren eines meiner Computerseminare in einem Hotel in Laa an der Thaya abgehalten. Dazu übermittelte ich dem Hotelier die Namen der aus Wien anreisenden Teilnehmer, auf dass er sie in seinem Hause unterbringe. Nicht mehr. Das hat mich 600 Euro gekostet. Im entsprechenden Bescheid des Magistrats (9. Bezirk) wurde zwar bestätigt, dass keinerlei Bereicherung durch mich stattfand (ich habe also keine Provisionen kassiert - sehr im Unterschied zu den Buchungsplattformen - keinerlei Aufschlag berechnet, ja nicht einmal das Geld für die Unterkunft kassiert das bezahlten alle Teilnehmer selbst im Hotel). Dennoch musste ich die Strafe berappen. Denn laut Strafverfügung sei nicht die Gewinnabsicht ausschlaggebend, allein das Senden einer E-Mail mit den Namen von Gästen erfülle aber schon den Tatbestand der unerlaubten Vermittlertätigkeit...:-( Und wie sieht das bei den Plattformen mit ihren Millionen-Umsätzen aus? Da traut sich unser Rechtssystem nicht dran. Wer legt sich schon gerne mit Konzernen an? Mit "Kleinen" schon. PS: Als strafverschärfend galt, dass ich für meine Teilnehmer Karten für ein Konzert von Peter Kraus beschafft hatte, das zu diesem Zeitpunkt dort stattfand. Ich pilgerte zur Raiffeisenbank, kauft die Karten von eigenem Geld und gab sie ohne Aufschlag an die daran interessierten Teilnehmer weiter (wurde so auch im Bescheid bestätigt). Das hätte ich aber auch nicht dürfen, denn auch dazu bedarf es einer entsprechenden Gewerbeberechtigung ...