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Freizeitunfallversicherungen

Marktübersicht: Kostspielige Hoppalas

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 25.09.2002

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Richtschnur

Als Richtschnur für die Versicherungssumme gilt: Ein 30-Jähriger sollte zirka das sechsfache Jahreseinkommen, ein 40-Jähriger das fünffache Jahreseinkommen versichern. Dies deshalb, weil bei jüngeren Menschen die staatliche Rente lediglich ein Drittel des Einkommens beträgt – daher sollte eine Rente aus der privaten Unfallversicherung vorsichtshalber höher angesetzt werden. Um den individuellen Bedarf zu eruieren, ist es sinnvoll, einmal zu überschlagen, wie viel Geld man monatlich benötigt, um den Lebensunterhalt für sich und eventuelle Angehörige zu bestreiten. Dazu ist zu klären, was an Einnahmen aus gesetzlicher oder betrieblicher Rente oder aus Kapitalerträgen zu erwarten wäre.

Progression

Polizzen mit Progressionstarif bieten in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Progression heißt: Bis zu einem vereinbarten Prozentsatz (meist 25 oder 50 Prozent) wird unabhängig vom Grad der Invalidität relativ wenig ausgezahlt; erst darüber hinaus steigt die Versicherungsleistung überproportional. Hier wird also vor allem das Risiko der hohen Invalidität besonders gut abgesichert. Es gibt allerdings deutliche Unterschiede: So schwankt bei unserem Modell (200er-Progression; gerechnet von der Versicherungssumme) die Leistung bei einer Invalidität von 60 Prozent von 90.000 (Donau) bis 180.000 Euro (ÖBV, Wiener Städtische).

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