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Freizeitunfallversicherungen

Marktübersicht: Kostspielige Hoppalas

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 25.09.2002

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Problemloser Wechsel

Was tun, wenn Sie bereits unfallversichert sind und nun feststellen, dass Sie die gleichen Leistungen bei einem anderen Anbieter deutlich günstiger haben könnten? So rasch wie möglich wechseln, ist die einfache Antwort. Denn eine Kündigung und nachfolgende Neuversicherung ist – anders als bei Kranken- oder Lebensversicherungen, wo sich ein höheres Eintrittsalter mitunter sehr nachteilig auswirken kann oder sich lange Wartezeiten bis zum Einsetzen des Versicherungsschutzes ergeben – nicht automatisch mit Nachteilen verbunden. Einzig bei Zehnjahresverträgen könnten durch vorzeitige Kündigung Dauerrabatt-Rückforderungen anfallen. Diese werden zwar oft vom neuen Versicherer übernommen. Um Probleme bei der Kündigung von vornherein auszuschließen, ist es aber sinnvoll, bei Neuabschluss eine kürzere Vertragslaufzeit zu vereinbaren.

Musterbedingungen

Der Versicherungsverband hat neue Musterbedingungen für die Unfallversicherung ausgearbeitet (an die sich die Versicherer natürlich nicht halten müssen; die meisten werden sie aber über kurz oder lang als Grundlage einsetzen). Die neuen Bedingungen bringen einige Verbesserungen, aber auch ein paar neue Ausschlüsse mit sich. Für den Versicherten positiv ist, dass der Unfallbegriff erweitert wurde: So werden beispielsweise Herzinfarkt und Schlaganfall als Unfallursache nun automatisch mitversichert; ebenso Zerrungen, Verrenkungen sowie Meniskusriss. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden dagegen nunmehr bald auch Unfälle aufgrund des Einsatzes von biologischen oder chemischen Waffen. Außerdem sind gefährliche Sportarten (wie etwa Paragleiten oder Rafting) nach den neuen Bedingungen anzeigepflichtig und werden im Antrag abgefragt. Meist sind sie nur gegen eine Zusatzprämie versicherbar. Schummeln Sie bei diesen Angaben nicht – sonst haben Sie möglicherweise jahrelang umsonst Prämien gezahlt.

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