KONSUMENT.AT - Freizeitunfallversicherungen - Unfall ist nicht gleich Unfall

Freizeitunfallversicherungen

Marktübersicht: Kostspielige Hoppalas

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 25.09.2002

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Die privaten Unfallversicherer verstehen unter einem Unfall ein Ereignis, das, vom Willen der Versicherten unabhängig, plötzlich, von außen, mechanisch (etwa durch einen Sturz) oder chemisch (etwa durch eine Säure) auf den Körper des Versicherten wirkt und eine körperliche Schädigung oder den Tod nach sich zieht.

Allerdings: Nicht jeder Unfall, der dieser Definition entspricht, ist wirklich versichert, denn oft kommt es auf die Rahmenbedingungen an. So sind vom Versicherungsschutz ausgenommen:

  • Unfälle als Folge der Benützung von Paragleitern, Drachenfliegern, Fallschirmen etc. sowie von Luftfahrzeugen (außer, man ist Passagier in Motorflugzeugen, die zur Personenbeförderung zugelassen sind);
  • Unfälle infolge einer wesentlichen Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit durch Alkohol, Suchtgifte und Medikamente;
  • Unfälle bei der Beteiligung an motorsportlichen Wettbewerben (auch Rallyes oder Wertungsfahrten) und Trainingsfahrten;
  • Unfälle bei der Teilnahme an Landes-, Bundes- oder internationalen Wettbewerben in verschiedenen Sportarten;
  • Unfälle, die im Zusammenhang mit Kriegsereignissen sowie inneren Unruhen stehen;
  • Unfälle, die bei vorsätzlich begangenen oder versuchten strafbaren Handlungen eintreten;
  • Unfälle durch ionisierende Strahlen bzw. Kernenergie;
  • Unfälle durch Heilmaßnahmen und körperliche Eingriffe, die nicht im Zusammenhang mit einem Unfall erforderlich waren.

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