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Gesund leben

Insektenstiche

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Konsument 6/2000 veröffentlicht: 01.06.2000

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Hausmittel

Wenn der Stachel von Bienen, Wespen oder Hornissen in der Haut stecken geblieben ist, entfernen Sie ihn durch vorsichtiges Kratzen oder Heraushebeln mit dem Fingernagel, nicht aber durch Quetschen (zum Beispiel mit Pinzette), weil dann aus dem noch anhängenden Giftapparat weiteres Gift in den Körper gelangt. Gegen den Schmerz hilft das Bestreichen mit einem Eiswürfel, eine Auflage mit kaltem Wasser beziehungsweise essigsaurer Tonerde oder Isopropylalkohol aus der Apotheke. Bei Stichen in den Mundraum sofort und ohne Unterbrechung Eis lutschen, kalte Umschläge um den Hals legen. Meiden Sie: Fallobst, frei liegende Nahrungsmittel, Blüten, Erdlöcher, barfuß gehen. Körperschweiß, Parfum und bunte, flatternde Kleidung ziehen ebenfalls Insekten an.
Auch Blutsauger sollten rasch entfernt, die Bissstellen und Wunden gereinigt und gekühlt werden. Zecken werden am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Pinzette erfasst und mit einem kleinen Ruck entfernt. Es macht nichts, wenn der Kopf stecken bleibt, er fällt nach kurzer Zeit ab. Das Bestreichen mit Öl, Klebstoff oder Nagellack ist nicht sinnvoll. Verhüllen schützt am ehesten vor einem Zeckenbiss, Fenstergitter und Moskitonetz vor nächtlichen Blutsaugern. Wirksamstes Repellent ist Autan.

Arznei

Eine Salbe mit Antihistaminika (zum Beispiel Euceta, Systral, Tavegyl) lindert Schmerz, Schwellung und Jucken.

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