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Haustiere, Serie - Teil 3

Exoten für Experten

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Konsument 12/2005 veröffentlicht: 10.11.2005

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Artgerechte Haltung  ist ganz wichtig

Egal ob Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische oder Wirbellose: Die Kosten für die artgerechte Unterbringung liegen fast immer weit über dem Kaufpreis des Tieres selbst. Unter etlichen hundert Euro für Käfig, Terrarium oder Aquarium geht da nichts. Dazu kommen je nach Tierart Gerätschaften für Heizung oder Wasserfilter bzw. Tageslichtstrahler (für Reptilien).

Möglichst große Aquarien und Terrarien

Grundsätzlich gilt: Der größtmögliche Lebensraum ist der beste. Im Handel werden zwar häufig „handliche“ Sets angeboten, doch ein Aquarium zum Beispiel sollte mindestens 100 Liter Fassungsvermögen aufweisen, damit eine gute Wasserqualität gewährleistet ist. Auch Terrarien dürfen nicht zu klein sein; nur genügend Raum, gute Belüftung und regelmäßige „Generalreinigung“ schaffen ein gesundes Mikroklima.

Fütterung kann zum Problem werden

Auch die Fütterung der „Aliens“ kann Probleme machen. Es ist nicht jedermanns Sache, Tubifex-Würmer für die lieben Fischchen oder Wasserschildkrötchen auf Vorrat zu halten. Andererseits betreiben engagierte Schlangenhalter gegebenenfalls sogar eine Mäusezucht, um ihre Tiere artgerecht ernähren zu können. Haben Sie die nötige Nervenstärke, um zuzusehen, wie eine verängstigte Maus unter Umständen stundenlang ihrem Ende entgegenzittert?

Achtung, Methusalems!

Ein weiteres Problem: Vögel, Fische, Reptilien & Co leiden stumm. Häufig merken ihre Halter gar nicht, dass sie krank sind. Auch fachkundige Tierärzte sind rar und nicht immer leicht zu finden. Andererseits erreichen gerade Vögel und Reptilien mitunter ein beträchtliches Lebensalter: Großpapageien können über 60 Jahre alt werden, Schildkröten 100 Jahre und mehr, auch Vogelspinnen werden 30 Jahre und älter. Können Sie eine artgemäße Haltung über so lange Zeiträume garantieren? Unter Umständen muss das Tier sogar „vererbt“ werden.

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