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Haustiere, Serie - Teil 3

Exoten für Experten

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Konsument 12/2005 veröffentlicht: 10.11.2005

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Viel Lärm und Putzarbeit

Reptilien, Amphibien, Fische und Wirbellose sind stumm, Vögel können dagegen umso heftiger lärmen. Immer wieder werden Papageien, Sittiche oder auch Beos in den Tierheimen abgegeben, weil Nachbarn und Anrainer ihrer Halter den Lärm nicht mehr dulden wollten.

Bei Rot- bzw. Gelbwangenschildkröten wiederum wird ihren Haltern oft die Putzarbeit zu viel: Die Tiere fressen nur im Wasser; werden sie richtig gehalten, wachsen sie rasch und entsprechend hoch ist die Stoffwechselrate. Das Aqua-Terrarium müsste täglich gereinigt werden, das kann und will nicht jeder leisten. Unzählige der amphibischen Schildkröten landeten deshalb in Teichen und Auen – dort bedrohen sie als Nahrungskonkurrenten sogar die Bestände der einheimischen Sumpfschildkröten. Das Aussetzen eines Tieres ist selbstverständlich illegal.

   Foto: Archiv

Washingtoner Artenschutzabkommen

Nicht nur wer ein Tier loswerden will, kann mit dem Gesetz in Konflikt kommen: Auf keinen Fall sollten Sie ein Tier aus einer dubiosen Quelle ankaufen. Zahlreiche Exoten fallen unter das Washingtoner Artenschutzabkommen, ihr Handel unterliegt Beschränkungen; gegebenenfalls ist der Besitz meldepflichtig, etwa bei Landschildkröten.

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