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Haustiere, Serie - Teil 3

Exoten für Experten

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Konsument 12/2005 veröffentlicht: 10.11.2005

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Keine Wildfänge kaufen

Nach wie vor werden auch aus der Natur entnommene Tiere angeboten. Selbst wenn das legal ist, sollten Sie keine Wildfänge kaufen, da das Naturzerstörung und Artensterben fördert.

Selbstverstümmelung bei Papageien

Auch Nachzuchten sind nicht immer unproblematisch: So sind etwa junge Griechische Landschildkröten mit rund 100 Euro pro Tier sehr teuer, meist wird deshalb bloß ein Tier gekauft; doch nur eine Gruppenhaltung mit zumindest zwei, besser noch drei, vier Tieren wäre artgerecht. Handaufgezogene Papageienvögel wiederum sind oft zu sehr auf den Menschen geprägt. Mit Eintritt der Geschlechtsreife können sie hochaggressiv gegen ihre Halter, aber auch gegen sich selbst werden: Federrupfen und Selbstverstümmelungen sind die Folge.

Hohe Anforderungen an den Tierhalter

Auch für Exoten sollte die erste Adresse das Tierheim bzw. eine Tierschutzinitiative sein. Dort wird man beraten und bekommt auch später noch Hilfestellung. Oft werden da aber hohe Anforderungen an die zukünftigen Halter gestellt: Es geht ja nicht darum ein Tier „loszuwerden“, sondern man will ihm zu einem guten und dauerhaften neuen Heim verhelfen. Im Handel und leider auch bei manchen Züchtern ist das nicht selten anders: Hier spielen oft kommerzielle Überlegungen die Hauptrolle.

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