Inline-Skates

Auf die Rollen, fertig, los!

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Konsument 5/2000 veröffentlicht: 01.05.2000

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Scheibenbremsen: Innovation mit Tücken

Abgesehen von zwei Ausnahmen (Roces München und Ultra Liner Whippet) weisen die Test-Skates durchwegs gute Laufeigenschaften auf. Die „weniger zufriedenstellenden“ Laufeigenschaften des Ultra Liner Whippet sind übrigens auf eine Innovation, Scheibenbremsen, zurückzuführen: Die letzten beiden Rollen sitzen hier mit Spielraum auf der Achse und bei seitlichem Druck werden sie von einer auf der Achse angebrachten Bremsscheibe gestoppt. Das System ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Keiner unserer Testläufer kam in der Prüfzeit so weit mit dem System zurecht, dass es nicht zu unfreiwilligen Bremseinlagen und dadurch zu schlechteren Laufergebnissen gekommen wäre. Bei gezielten Bremsversuchen fielen die Scheibenbremsen sogar wegen schlechter Bremswirkung durch (fast zehn Meter von 20 km/h Tempo bis zum Stehen). Auf längere Bremswege von 4,5 bis acht Meter bringen es auch die schlechtesten Fersenbremsen im Test. Mit guten Fersenbremsen können geübte Fahrer in drei Metern von 20 km/h zum Stehen kommen.

Einstellbare ABT-Light-Bremsen, wie sie Rollerblade Kitalpha aufweist, sind für Anfänger günstig. Mit diesem System muss der „Bremsfuß“ nicht angehoben werden, eine bessere Führung ist möglich.

Beim Haltbarkeitstest im Labor fielen Feline, Crazy Creek und Ultrawheels durch: Gebrochene Rollen und Bruch von Rahmen und Bremshalterung lassen Materialmängel oder schlechte Fertigung vermuten.

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