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Inlineskates

Mehr Spaß auf Rollen

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002, aktualisiert: 22.05.2002

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Gedränge im Spitzenfeld

Zu den besten Allround-Skates im Test zählen Salomon XTR Pulse, K2 Xcelerate, Rollerblade Core 07, Rollerblade EVO 08 und an sich auch K2 Syncro. Doch bei diesem ging beim Schlagtest im Labor die Bremshalterung zu Bruch: Das führte zur Abwertung und zum letzten Platz im Test. Für lange Touren aufgrund seiner langen Aluminium-Schienen, der großen 80er-Rollen und seiner Titanlager besonders geeignet ist der K2 MOD 10.

Als Mittelding zwischen Laufschuh und Inlineskate wird der Hypno Overland mit seinen abnehmbaren Kunststoffschienen beworben. Doch überzeugen konnte er weder in der einen noch in der anderen Funktion: Als Laufschuh ist er im Sohlenbereich zu hart, die für das Skaten wichtige Abstützung des Fußgelenks macht das Gehen unbequem. Als Inlineskate kassierte Hypno Overland Minuspunkte bei Wendigkeit, Geradeauslauf und beim Rollen.

Fersenbremsen aus Gummi sind mittlerweile bewährter Standard. Werden sie richtig eingesetzt, kann man mit ihnen ebenso schnell wie per Fahrrad mit guten Bremsen zum Stehen kommen. Nur 1,7 Meter betrug der Bremsweg aus einer Geschwindigkeit von 20 km/h bei Rollerblade Core 07 und EVO 08 im Test. Bei K2 MOD 8 und MOD 10 verlängerte sich der Bremsweg aufgrund der längeren Schiene und der dadurch bedingten ungünstigeren Hebelwirkung auf sechs Meter. Einstellbare ATB-Lite-Bremsen – mit diesen ist zum Beispiel Rollerblade EVO 08 ausgestattet – erleichtern Anfängern das Stehenbleiben. Einziger Nachteil dieses Bremssystems: Der Austausch des abgefahrenen Stoppers ist zeitaufwendiger als bei anderen Fersenbremsen.