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Katzenstreu

Saubere Sache

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Konsument 2/2008 veröffentlicht: 07.01.2008

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Labor- und Praxistest 

Getestet haben wir übrigens zweigleisig: im Labor und in der Praxis beim alltäglichen Katzentoilettendienst. Die Laborprüfung, die zu 30 Prozent ins Testurteil einfloss, umfasste den Anteil von Feinpartikeln in der Streu und die Überprüfung der Ergiebigkeit. Dafür wurde eine bestimmte Menge Katzenstreu mit 50 Millilitern Flüssigkeit – diese Menge Urin setzt eine Katze in etwa pro Blasenentleerung ab – übergossen. Anschließend prüften wir, wie gut die Flüssigkeit absorbiert worden war und ob sich ein stabiler Klumpen gebildet hatte.

Auf mineralischer Basis

Die meisten Klumpstreuen sind laut Angaben der Hersteller mineralischen Ursprungs, das heißt, sie bestehen aus saugfähiger Tonerde und Bentonit. Eine einzige Streu im Test ist auf organischer Basis hergestellt: Cat’s Best ÖkoPlus Katzenstreu klumpend besteht nach Angaben des Herstellers zu 100 Prozent aus Pflanzenfasern. Und genau dieses Produkt erreichte bei der Ergiebigkeitsprüfung als einziges die Bestnote „sehr gut“: Es erwies sich als sehr saugfähig und bildete auch stabile Klumpen.

Je saugfähiger die Streu und je stabiler die gebildeten Klumpen, umso länger bleibt eine Kistchenfüllung hygienisch frisch. Ideal, wenn eine solche Streu auch noch preiswert ist. Wie viel genau bei den getesteten Produkten einmal kurz aufs Kistchen kostet, finden Sie in unserer Tabelle unter dem Stichwort „Ergiebigkeit“.

Rätselhafte Einstreuhöhen

Wie gut sich die Hinterlassenschaften der Zimmertiger entfernen lassen, wurde im Praxistest untersucht, der zu 70 Prozent ins Testurteil einging. Jede Katzenstreu haben wir natürlich gemäß den Herstellerempfehlungen verwendet und die angegebene Einstreuhöhe eingehalten. Die meisten Erzeuger raten zu 7 Zentimeter. Nur Premiere nennt 8 bis 10 Zentimeter und Extreme Classic gar 10 bis 15 Zentimeter. Bei Quality first Ultra mit und ohne Pinienduft, Cat’s Best, Bio Plus, Catsan und Natusan sind 5 Zentimeter angegeben.

Entfernung der Ausscheidungen

Getestet wurde, wie gut sich die Ausscheidungen der Katze entfernen lassen. Denn entscheidend ist bei Klumpstreu natürlich, ob die Klumpen beim Entfernen stabil bleiben. Zerbricht einer beim Herausnehmen, wird die Reststreu verunreinigt und die gesamte Füllung des Kistchens muss bald wieder erneuert werden. Das macht Mühe und verursacht Kosten.

Ärger mit Rückständen

Doch nicht nur instabile Klumpen können Ärger bereiten: Bindet eine Streu nicht rasch genug, rinnt Flüssigkeit auf den Boden und in die Ecken des Kistchens. Dort kann sie sich mit Streustaub zu einem schwer entfernbaren Belag verbinden. Getrocknet wird daraus nämlich eine fast betonharte Masse, und die aus dem Kistchen zu kratzen, ist extrem mühsam. Diese unerwünschte Eigenschaft von Katzenstreu führte bei den Produkten Quality first Ultra mit Pinienduft, Extreme Classic, Catsan, Natusan, MultiFit bio fresh, Super Carino, TopCat und Coshida zur Abwertung.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Bewertung des Artikels?
    von mweissboeck am 05.10.2012 um 20:05
    Ich bin etwas überrascht über die schlechte Bewertung des Artikels. Wir sind demnächst neue Katzenbesitzer und für uns war der Artikel bzw. Test sehr hilfreich und bekommt von mir 5 Sterne. Wäre interessant warum andere Leute nur einen Stern gegeben haben. Weil die von ihnen verwendete Streu nicht gewonnen hat? Oder warum sonst?
  • Bewertung des Artikels?
    von mweissboeck am 05.10.2012 um 20:04
    Ich bin etwas überrascht über die schlechte Bewertung des Artikels. Wir sind demnächst neue Katzenbesitzer und für uns war der Artikel bzw. Test sehr hilfreich und bekommt von mir 5 Sterne. Wäre interessant warum andere Leute nur einen Stern gegeben haben. Weil die von ihnen verwendete Streu nicht gewonnen hat? Oder warum sonst?