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Kinder beim Zahnarzt

Reden, zeigen, spielen

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Konsument 2/2001 veröffentlicht: 01.02.2001

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Nicht immer gleich eine Plombe

Ob nun ein Zahnarzt beginnende Karies gleich mit einer Füllung („Plombe“) versorgt, ist Ermessenssache. Ein guter Zahnarzt weiß, wann und wie er bohren muss, und ein sehr guter weiß, wann er nicht bohrt. Denn beginnende Karies kann sich wieder zurückbilden. Eine verbindliche Vorschrift, ab wann zu bohren ist, gibt es nicht. Aber eines ist auch klar: Für das Nichtbehandeln bekommt der Zahnarzt kein Honorar, für eine Füllung schon.

Wenn Karies schon tiefer in den Schmelz eingedrungen ist, dann muss der Zahnarzt – wie bei Erwachsenen – die kranke Stelle ausbohren und eine Füllung machen. In manchen Fällen ist ein Röntgen nötig, damit keine Karies übersehen wird. Die Strahlenbelastung ist bei modernen Geräten gering.

Kinder (und Erwachsene) haben Angst vor dem Schmerz, und die Spritze tut fast immer ein bisschen weh. Spritze oder nicht Spritze? Manche Zahnärzte arbeiten lieber ohne sie und machen nur kurze, kleine Eingriffe. Prof. Peter Städtler: „Es ist besser, Kinder an die Spritze zu gewöhnen, dann ist die weitere Behandlung kein Problem.“ Der Arzt kann das Zahnfleisch mit einer anästhesierenden Paste (Gel) schmerzfrei machen und dann eine Spritze setzen. Fast schmerzfrei ist es, wenn er eine sehr dünne Nadel nimmt und ganz langsam spritzt. Möglich ist auch, dass der Zahnarzt das Kind beim Einstich ablenkt („Drück’, wenn ich es dir sage, beide Finger in die Ohren.“).

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