KONSUMENT.AT - Kinderschuhe - Qualität kostet

Kinderschuhe

Eingezwängt

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KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 23.02.2012

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Qualität kostet

Neben der Sprengung ist auch der Ballenbiegepunkt wichtig. Er muss genau dort liegen, wo der Fuß sich biegt – bei den Zehengrundgelenken im Ballenbereich. Unsere besten Schuhe im Test schneiden bei diesen beiden Kriterien fast alle sehr gut ab. Mit rund 60 bis 90 Euro gehören Superfit, Richter, Waldviertler und Timberland allerdings auch zu den teuersten Modellen.

Zu dünne Sohlen

Entsetzt hat uns, wie dünn manche Sohlen sind. Bei Testverlierer Agaxy reicht bereits ein Rosendorn für einen Durchstich. Dieses Ausmaß an Verletzungsgefahr lässt sich auch mit den 10 Euro, die dieser Schuh bei Deichmann kostet, nicht schönreden.

Einlegesohle leider oft fixiert

Noch immer ist beim Großteil der Schuhe die Einlegesohle fixiert. Das ist ärgerlich, weil gerade sie eine einfache Möglichkeit bietet, zu überprüfen, ob der Schuh passt. Sohle raus, Kind draufstellen, fertig. Geradezu vorbildlich ist hier Timberland. Auf seiner Einlegesohle findet sich zusätzlich eine Markierung. Sie gibt an, bis wohin die Zehe reichen darf, damit die Größe stimmt – zur Nachahmung wärmstens empfohlen.

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Wertung: 2 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Zu wenig breite Schuhe
    von REDAKTION am 30.03.2012 um 10:44
    Der Schuheinkauf mit Kindern, die breite Füße haben, ist tatsächlich mühsam. Meist endet es mit ein Paar Schuhen, die eine Nummer größer gekauft werden, damit sie in der Breite noch halbwegs passen. Wie unser Test zeigt, stimmt inzwischen wenigstens die Angabe bei der Kennzeichnung der Größen. Wir haben Hoffnung, dass sich in Zukunft auch weitenmäßig was tut. Ihr KONSUMENT-Redaktionsteam
  • Viel zu wenig breite Schuhe... WMS Sy´stem ist meist ein Schwindel
    von kinkg am 30.03.2012 um 08:42
    Ich habe ein Kind mit sehr breitem Fuß. Für uns ist Schuhe kaufen sehr schwierig. Die Auswahl ist meist bei max. 1 Schuh. Superfit (wurde hier leider nicht getestet), Elfanten und Bama haben alle das WMS System. Wobei Bama der Einzige ist der auch für Mädchen Schuhe mit Weite W hat. SuperFit hat zwar das WMS System aber immer nur M Schuhe (auch bei Buben fast nur M). Fühle mich da fast veräppelt wenn Sie schon so ein System haben und es dann nicht anwenden (Elefanten auch nur M). Verstehe nicht warum Bama beim Test bei der Kennzeichnung nicht besser abgeschnitten hat? Ich kann auch Kovo Schuhe weiterempfehlen(Humanic), sind breit, echt Leder und haben alle eine Sohle zum rausnehmen mit Markierung ob zu groß zu klein oder obs passt und sind auch noch günstig (ca. 30€). Reno (da gibts Bama) hat auch einen Computer zum Vermessen der Schuhgröße und Breite, sowie auch zwei manuelle Geräte zum Bestimmen der Breite und Größe, das geht mir bei anderen Geschäften ab!
  • Schadstoffe nicht geprüft
    von MargotBelyus am 08.03.2012 um 12:28
    Danke für den Kinderschuh-Test. Schade, daß Sie die Materialien nicht auf Schadstoffe geprüft haben - die Testergebnisse wären deutlich anders ausgefallen. Superfit ist bei Ökotest deswegen glatt durchgefallen. Bei Waldviertler hätte mich das Ergebnis sehr interessiert. Ich beziehe Kavat-Schuhe extra aus Deutschland. Diese sind mit dem EU-Ecolabel zertifiziert.
  • Schuhe für Erwachsene
    von susie am 23.02.2012 um 19:24
    Ehrlich gesagt wundert es mich nicht, dass die Füße der Kinder breiter werden. Asiatische Füße sind breiter. Abgesehen davon werden die Menschen ohnehin auch größer, da müssen die Füße auch wachsen. Ich habe eher das umgekehrte Problem mit Damenschuhen. Diese werden anscheinend immer breiter. Nach dreimal anziehen verliere ich diese, was bei High Heels ganz schön gefährlich werden kann. Daher war meine Vermutung eher, dass eben die Produktion in China oder der Türkei daran schuld ist, dass mir mittlerweile fast jeder Schuh zu weit ist. Leider lässt die Verarbeitung des Fußbetts auch bei teuren Lederschuhen oft zu wünschen übrig. Ich muss nun auf noch teurere Englische oder Italienische Fabrikation ausweichen. Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Problem hat. Ich könnte mir daher schon vorstellen, dass es möglich sein müsste passende Schuhe für alle Konsumenten herzustellen, also für "römische" "griechische" und "asiatische" Füße, und das auch so kennzeichnet.