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Komfort-Schischuhe

Ein erster Schritt

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 14.11.2002, aktualisiert: 19.11.2002

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Altbekanntes "Schischuhproblem"

Weiterhin ungelöst bleibt nämlich das altbekannte „Schischuhproblem“: Es gibt auf der einen Seite keine idealen, standardisierten Füße, und auf der anderen Seite schlägt jeder Hersteller seine Schuhe leider immer noch über einen Universalleisten und nimmt keine Rücksicht auf unterschiedliche Fußformen. Deshalb existieren tatsächliche Komfort-Schischuhe nur für Personen, die zufällig jene Fußform haben, die genau in diese Schuhe hineinpasst; somit hat es keinen Sinn, sich vor dem Kauf auf eine bestimmte Marke festzulegen.

Gewisse Normanforderungen notwendig

Darüber hinaus besteht derzeit wenig Aussicht, das grundsätzliche Hindernis für die Entwicklung von Komfort-Schischuhen, die diesen Namen verdienen, in absehbarer Zeit aus der Welt zu schaffen: Schischuhe müssen schließlich bestimmte Normanforderungen erfüllen, denn man soll ja damit Schi fahren können und nicht gemütlich vorm Fernseher sitzen. Eine feste Sohle sowie eine gewisse Seitenstabilität muss daher immer gegeben sein, damit die Sicherheitsbindung bei Bedarf auslöst und damit die mit dem Fuß ausgeübte Kraft möglichst unmittelbar auf den Schi übertragen wird. Diese Anforderungen an die Stabilität des Schuhs sind übrigens das große Unterscheidungsmerkmal zu den Snowboard-Soft-Boots, die somit nur eine entfernte Verwandtschaft aufweisen.