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Laufschuhe, Joggingschuhe

Auf weichen Sohlen

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Konsument 7/2007 veröffentlicht: 30.05.2007

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Wo drückt der Schuh?

Will man Beschwerden verhindern, reicht eine gute Dämpfung aber leider nicht aus. Auch der entstehende Druck muss optimal verteilt werden. Hier ist das subjektive Urteil der Tester gefragt. Alleine gültig kann es aber nicht sein. So wertvoll Benotungen aus dem Praxistest sind – vor allem persönliche Vorlieben können zu einer subjektiven Auf- oder Abwertung führen. Daher wurden winzige Drucksensoren an den Füßen der Läufer angebracht, die eine objektive Messung möglich machen. Ergebnis: Der Nike Air Vomero und der Asics Gel-Cumulus verteilen den Druck am Fuß am besten. Schlusslichter sind einmal mehr der Puma Complete Concinnity und der New Balance Cushion Trainer 755.

Die Stütze

Drittes messbares Kriterium ist die Stützfunktion der Schuhe. Beim normalen Laufen knickt der Fuß nach dem Aufsetzen nach innen, um die Stoßbelastung zu reduzieren (Pronation). Wird diese Belastung allerdings zu groß, kommt es zur Überpronation, die durch eine Versteifung im Schuh verhindert werden kann. In diesem Bereich besonders positiv aufgefallen ist der Asics Gel-Nimbus VIII, der aber letztlich durch seine mäßige Stoßdämpfung einen besseren Platz verspielte. Der Grund: Zu viel Stützung reduziert die Dämpfung und umgekehrt. Der perfekte Schuh ist jedoch weder durch Labor- noch durch Praxistests allein eruierbar, er muss auch zu Ihrem individuellen Laufstil passen.

Bei der praktischen Prüfung wurden mit jedem Schuh 180 km zurückgelegt. Insgesamt 20 routinierte Läufer testeten für uns den Tragekomfort. Absolute Favoriten waren die beiden Adidas-Modelle und der Mizuno Wave Precision 7. Weniger gute Worte fanden die Sportler für den New Balance 755 und den Reebok Premier Aero. Bezüglich Druck- und Scheuerstellen fielen diese Exemplare am häufigsten auf.

Nichts hält ewig ...

… aber zumindest einige Zeit sollten die Schuhe schon ohne gröbere Schäden zu verwenden sein. Was die Haltbarkeit der Schuhe angeht, kann leider nicht von Qualität gesprochen werden. Drei Testteilnehmer (die Modelle von Puma und Reebok sowie der Cushion Trainer 755 von New Balance) mussten deswegen sogar abgewertet werden. Fersenfutter und Einlegesohle haben sich aber auch bei den meisten anderen Modellen ziemlich schnell verabschiedet. Positives gibt es in Bezug auf Schadstoffe zu berichten: Lediglich bei zwei Schuhen konnte etwas nachgewiesen werden. Der Grid Trigon von Saucony enthielt einen allergisierenden Dispersionsfarbstoff, bei einem Modell von New Balance wurden geringe Mengen von Kadmium gefunden.

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