KONSUMENT.AT - Laufschuhe - Orthopädische Kriterien, Verarbeitung

Laufschuhe

Sicher gelandet

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Konsument 6/2005 veröffentlicht: 20.05.2005

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Biomechanische Kriterien

Wie schon bei vergangenen Tests wird die Führung beim Abstoßen von allen Schuhen problemlos bewältigt (wird daher in der Tabelle auch nicht extra ausgewiesen). Bei den anderen Funktionen offenbarten die Testobjekte teilweise recht deutliche Schwächen. Immerhin sieben der 16 Modelle haben alle biomechanischen Kriterien gut oder sehr gut erfüllt. Am weitaus schlechtesten schnitt das Billigmodell Reno Tec One ab, der Fuß wird mit diesem Schuh sehr stark belastet.

Von Orthopäden untersucht

Neben der biomechanischen Prüfung im Labor wurden die Schuhe auch von Orthopäden unter die Lupe genommen. Prüfkriterien waren beispielsweise, ob die Schnürung drückt; ob sich der Vorderteil des Schuhs leicht nach innen verdrehen lässt. Auch zu steif soll der Schuh aus orthopädischer Sicht nicht sein. Letzteres muss für Überpronierer, die eine starke Stützfunktion brauchen, allerdings nicht immer ein Nachteil sein.

Auf Verarbeitungsqualität achten

Die Verarbeitungsqualität sollte bei Hochpreismodellen eigentlich kein Problem darstellen. Sie sollten ja wesentlich länger halten als billige Schuhe. Dennoch wurde bei einem Modell festgestellt, dass das Innenfutter nicht an allen Stellen vernäht war; bei einem anderen ergab sich durch einen Nähfehler ein Knoten in der Laufsohle; oder die Innensohle hat gar Falten geworfen.

Schwächen bei Dauerbiegeprüfung

Um die Langlebigkeit der Sohle zu testen, wurde eine Dauerbiegeprüfung durchgeführt: Der (mittels Nadelstich) vorgeschädigte Schuh wurde 30.000-mal gebogen. Einige Schuhe wiesen danach Risse auf. Darunter auch das Topmodell Asics Gel-Kayano XI um 160 Euro. Was wieder einmal zeigt: Der Preis von Markenprodukten ist ein denkbar schlechtes Qualitätsmerkmal.

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