Mobile Navigationsgeräte

Immer der Stimme nach

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 16.03.2007

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10 Testrouten wurden gesucht

Behalten wir im Hinterkopf, dass wir im Rahmen dieses Tests ausschließlich tragbare Navigationsgeräte ins Labor verbrachten und auf der Suche nach insgesamt 10 Testrouten auf die Straße geschickt haben. Das sind jene Geräte, die man in die Saugnapf-Halterung auf der Windschutzscheibe steckt und beim Verlassen des Autos wohlweislich wieder aus dieser entfernt (Diebe lieben Navis!) und zum Ausbeulen des Sakkos oder dem endgültigen Überquellen der ohnehin ewig zu kleinen Handtasche verwendet. Fest einzubauende Kfz-Nachrüstungen blieben somit ebenso unberücksichtigt wie die werksseitig im Neuwagen installierten Geräte (siehe dazu: Weitere Artikel - „ Autonavigationsanlagen 3/2005 “).

Fast alle finden den Weg

Vorbei die Zeit, wo man „Attnang-Puchheim“ als Ziel eingab und in Gramatneusiedl gelandet wäre. Lediglich das Test-Schlusslicht „Yakumo EazyGo“ hatte hier massivste Schwierigkeiten, alle anderen bewältigten ihre Aufgabe beim Finden der idealen Route im Stadtverkehr wie bei den Überlandfahrten zumindest „durchschnittlich“. Bei der Anzeige beziehungsweise Ansage der Richtungsangaben haperte es bei manchen Geräten etwas, aber wirklich in die Irre geleitet wurden unsere Tester nie. Eine verbesserte Handhabung wäre allerdings bei fast allen Geräten wünschenswert, wenngleich diese wiederum nicht so kompliziert ist, dass jemand, der halbwegs mit einem Handy oder einer Waschmaschine umgehen kann, damit nicht zumindest mittelfristig zu Rande käme.

Zusatzfunktionen

MP3-Player, Fotobetrachter, Handy-Freisprecher, ja Video-Abspieler zählen bei vielen Geräten mittlerweile zu den Zusatzfunktionen. Auch das Kartenmaterial leitet einen nicht nur von A nach B, sondern gibt über Sehenswürdigkeiten an der Strecke Auskunft, über Tankstellen, Spitäler, Polizeistationen, Beisln und Parkhäuser …

Fehlende TCM-Funktion

Als schmerzlich empfanden wir hingegen das Fehlen der TMC-Funktion bei etwa der Hälfte der Prüflinge; diese erlaubt die Integration von Rundfunk-Verkehrsmeldungen in den elektronischen Wegweiser (allerdings nicht in allen Ländern Europas) und sollte eigentlich langsam eine Selbstverständlichkeit sein.

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