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Mobile Navigationsgeräte

Immer der Stimme nach

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 16.03.2007

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Das können (fast) alle

Kartenmaterial für Westeuropa haben alle außer Blaupunkt. Wobei aber die Mehrzahl der Anbieter nicht angibt, wie alt diese Karten sind! Veraltete Karten mindern den Gebrauchswert eines Navigationsgeräts jedoch drastisch. Wo die neue Umfahrungsstrecke nicht eingezeichnet, der Abriss der Brücke nicht berücksichtigt ist, da verliert man Zeit oder gewinnt jählings ungewollten Einblick in die Urgewalten des Wassers …

Karten veralten schnell

Und als „veraltet“ muss Kartenmaterial schnell gelten: Laut Kartenhersteller Navteq ändern sich jährlich rund 15 bis 20 Prozent der Kartendetails. Dies zu recherchieren, sind Hundertschaften an Mitarbeitern „on the road“ – was die teilweise geschmalzenen Preise für Kartenmaterial und Aktualisierungen (meist ein- bis zweimal jährlich) erklären mag: Ab 60 Euro für ein einzelnes Land oder eine Gruppe von Ländern (etwa Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien um rund 60 Euro für TomTom bei Download via Internet), ab 150 Euro für eine Europakarte (bei TomTom bei Lieferung auf Speicherkarte) muss man da schon hinblättern. Hier kann ein vermeintliches Schnäppchen beim Gerätekauf schnell zur Kostenfalle werden!

  • Sprachausgabe der Richtungsanweisungen. Mindestens eine männliche oder weibliche Stimme leitet Sie – bei vielen Geräten kann man auch das Organ prominenter Künstler, Sportler oder Politiker als Zubehör kaufen. Na ja … Bei der überwiegenden Mehrzahl kann für Sprachausgabe und Menüführung aus mehreren Sprachen gewählt werden (Ausnahme: Falk N120).
  • Wiederholung des letzten Richtungskommandos (außer Yakumo EazyGo).
  • Verschiedene Optionen der Routengestaltung. Wählen Sie zwischen dem schnellsten und dem kürzesten Weg beziehungsweise einem unter Umgehung von Mautstraßen, Fähren etc.
  • Kartenanzeige im 2D- oder 3D-Modus mit Richtungspfeilen
  • Automatisches Zoom in Kreuzungsbereichen
  • Auflademöglichkeit über Netzadapter oder USB-Computeranschluss (außer Nokia und Blaupunkt). Batterien für Betrieb ohne Netz- oder Autobatterieanschluss.
  • Adapter für Betrieb über Auto-Zigarettenanzünder
  • Befestigungsmöglichkeit für die Windschutzscheibe mittels Saugnäpfen
  • Flachdesign mit einer Stärke von unter drei Zentimetern, zum Einstecken (außer TomTom GO 910 und Yakumo EazyGo).
  • GPS-Antenne für den Empfang der Satelliten-Positionssignale im Gerät integriert.
  • Audio-Ausgang für die Verbindung mit dem Autoradio (außer Pioneer N60i und TomTom ONE Europe).
  • Farbbildschirm im Querformat (außer Fujitsu Siemens Pocket LOOX N110) mit anpassbarer Tag/Nacht-Helligkeit und berührungsempfindlicher Oberfläche (Touch Screen) für Menüauswahl und Adresseneingabe.
  • USB-Schnittstelle für die Verbindung zum PC (außer „klickTel“). Ein Muss, will man etwa Kartenmaterial von CD oder DVD an das Navigationsgerät übertragen oder Software-Updates vornehmen.
  • SD-Speicherkarten-Schlitz für die Aufnahme dieser Karten mit der Navigationssoftware (nicht bei „TomTom GO 910“, hier wird auf einer 20-Gigabyte-Festplatte gespeichert; beim Gerät von Fujitsu Siemens ist das benötigte Kartenformat „mini-SD“). Beim Kauf lohnt es sich darauf zu achten, ob eine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten ist oder ob diese zugekauft werden muss. Erneut Schnäppchenfalle!
  • Zieleingabe über Adresse, Postleitzahl oder interessierende Punkte (Point of Interest) möglich.

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