Mobile Navigationsgeräte

Immer der Stimme nach

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 16.03.2007

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Import von Outlook-Adressen unmöglich

Bleibt noch zu erwähnen, was keines der getesteten Geräte kann. Und das ist der Import von Outlook-Adressen. Was doch mehr als naheliegend wäre. Geht aber nicht. Jede Zieladresse muss einzeln eingetippt werden. Für Anwender mit großem Adressen-Pool (etwa Handelsvertretern) eine unnötige Mehrarbeit, wie wir meinen.

Zwei Kartenhersteller

Es gibt zwei Kartenhersteller, Navteq und Teleatlas, deren Material sämtlichen Geräten im Test zugrunde liegt und die auch Routenplanungs-Software, etwa für Internetportale, herstellen. Der aufmerksame Leser mag sich fragen: Wenn es ohnehin nur zwei Kartenhersteller gibt, woher kommen dann aber die Unterschiede in den Testurteilen? Da könnte es doch bestenfalls zwei Gruppen geben! Nicht ganz: Denn die Kartenhersteller liefern sozusagen das Rohmaterial, die „harten Fakten“. Die Geräteanbieter wiederum entscheiden mit der von ihnen erstellten Software darüber, wie diese verarbeitet und letztendlich am Bildschirm des Navigationsgerätes präsentiert werden sowie natürlich über die Art der Menüführung wie auch über die Geräte-Hardware als solche, die all das ja „zusammenschauen“ können muss. Und das gelingt manchmal besser, manchmal nicht so gut.

Sinnvoll bei regelmäßigem Gebrauch

Zieht man all das Für und Wider zusammen, so bleibt unterm Strich: Portable Navigationsgeräte empfehlen sich vor allem dann, wenn man regelmäßig davon Gebrauch macht (andernfalls wären Handys in Betracht zu ziehen) und die vergleichsweise höheren Kosten für ein eingebautes Gerät scheut. Überlegenswerte Alternative: ein Smartphone, weil dieses auch bestimmte Computeranwendungen erlaubt.

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