Mobile Navigationsgeräte

Immer der Stimme nach

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 16.03.2007

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Navigieren mit dem Handy

Navigationslösungen fürs Handy arbeiten nach zwei verschiedenen Prinzipien. Für Smartphones mit genügend Speicher und Rechenleistung empfehlen sich sogenannte Onboard-Lösungen : Dabei wird das Handy durch Installation von Navigationssoftware und Kartenmaterial in ein vollwertiges Navigationsgerät verwandelt. In Test navigierte das GPS-fähige Smartphone HP hx6915 zusammen mit der TomTom-Software Navigator 6 so gut wie der TomTom-Testsieger im Navi-Test. Displaygröße, Rechenzeit und Akkulaufzeit hängen dabei natürlich vom Handy ab.

Offboard-Navigation

Bei Handys, auf denen Onboard-Lösungen nicht laufen, kann man zur sogenannten Offboard-Navigation greifen. Hierbei wird die Route nicht auf dem Handy selbst errechnet, sondern auf einem externen Großrechner des Anbieters. Beispielhaft getestet haben wir das Programm Activepilot 6 von Falk. Vorteil: Das Kartenmaterial ist nicht auf dem Handy und darum immer aktuell. Nachteil: Die Zieleingabe ist umständlicher, die Berechnung langsamer, die Anzeige spartanischer. Außerdem entstehen laufende Kosten: Die Navigation kostet bei Falk 99 Cent pro Route oder pauschal 4,95 Euro pro Monat. Zusätzlich fallen je nach Handytarif Gebühren für die Datenübertragung an. Für den Dauereinsatz lohnt das eher nicht.

Mit einer geeigneten Software kann man auch ein Handy oder ein Smartphone als Navigationsgerät einsetzen. Beispielhaft im Test: Sony Ericsson K610i (links) sowie HP hw6915 (rechts).

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