Nordic-Walking-Stöcke

Mit Riesenschritten

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Konsument 6/2004 veröffentlicht: 26.05.2004

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Stabile und weiche Schlaufe

Die Schlaufe (aus stabilem und dennoch weichem Material) soll die Hand möglichst eng am Griff halten ohne einzuschnüren. Das garantiert eine optimale Führung des Stockes. Mittels Klettband sollte die Schlaufe stufenlos einstellbar sein. Sie sollte so eng sitzen, dass der Stock geführt und gesetzt werden kann, ohne ständig umklammert werden zu müssen. Linke und rechte Schlaufe sind seitenverkehrt geformt. Die Kennzeichnung für rechts – links sollte auf einen Blick erkennbar sein.

Schlaufen einstellen

Etwas Besonderes hat sich Leki einfallen lassen: das Trigger-System. Per Tastendruck wird die Schlaufe freigegeben; dadurch bekommt man die Hände frei, um beispielsweise etwas zu trinken, die Stocklänge zu verstellen oder ein loses Schuhband zuzuschnüren. Anschließend steckt man das Schlaufenende in die vorgesehe Öffnung am Griff – es rastet selbsttätig wieder ein. Das Einstellen der richtigen Schlaufenlänge kann übrigens manchmal zu einem Geschicklichkeitsspiel ausarten. Bei den beiden Exel-Modellen muss man darauf achten, dass der Keil, der die Schlaufe fixiert, beim Lösen nicht herunterfällt.

Fixe Länge oder verstellbar

Manche Ausstattungsdetails, die in der Werbung oft hervorgehoben werden, erwiesen sich als weniger wichtig. So sind die fixen Stöcke den verstellbaren nicht so überlegen, wie man glauben sollte. Verstellbare Stöcke sind zwar notgedrungen schwerer als die fixen, aber der Gewichtsunterschied ist in der Praxis nicht besonders aufgefallen. Schwerstes Modell im Test war übrigens eines von Komperdell, das sinnigerweise die Bezeichnung Ultra light trägt (236 g).

Beste Dämpfung bei Komperdell

Auch der Unterschied zwischen Carbon- und Metallstöcken (aus Aluminiumlegierungen) wird überschätzt. Der Werkstoff Carbon ist zwar nicht nur leichter, sondern auch vibrationsärmer; aber ob der Benutzer letztlich mehr oder weniger Vibrationen verspürt, hängt offensichtlich auch von anderen Faktoren ab. Die beste Dämpfung wies das Modell Carbon Cross von Komperdell auf.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo