KONSUMENT.AT - Pubertät: Akne - Richtige Ernährung ist wichtig

Pubertät: Akne

Angst vor dem Spiegel

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KONSUMENT 10/2011 veröffentlicht: 13.09.2011

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Essen und Haut 

Generationen von Müttern stellten strenge Diätregeln für das makellose Hautbild ihrer pubertierenden Kinder auf: keine Essiggurkerl, keine Schokolade, kein Schlagobers, keine fette Wurst. Generationen von Hautärzten  verbannten solche Ernährungsvorschriften ins Reich der Mythologie. In letzter Zeit mehren sich aber wissenschaftliche Hinweise darauf, dass es doch einen Zusammenhang zwischen Essen und Hautbild gibt. 

Diät gegen Akne

Herausgestellt hat sich, dass übergewichtige Mädchen öfter Akne entwickeln als normalgewichtige. Halten die Kinder Diät, so bessert sich das Hautbild. „Ausschlaggebend ist der glykämische Index eines Nahrungsmittels“, erläutert Jolanta Schmidt, Leiterin der Akne-Ambulanz an der Universitätsklinik für Dermatologie in Wien.

Erhöhter Blutzucker kann Entstehung von Pickel unterstützen

Speisen mit einem hohen glykämischen Index treiben den Zuckergehalt im Blut rasch in die Höhe, beispielsweise Lebensmittel mit  Weißmehl wie Pizza und Kuchen, aber auch Obstsorten mit einem hohen Zuckeranteil wie etwa getrocknete Datteln oder Wassermelonen. Der erhöhte Blutzucker kann die Besiedlung der Haut mit Bakterien begünstigen, das ist aus Untersuchungen von Diabetikern bekannt. Deshalb hat es mit dem Schokolade-Verzicht durchaus etwas auf sich. „Besser ist dunkle Schokolade“, empfiehlt Schmidt. „Und wenn, dann gleich nach dem Essen“, denn da ist der Blutzucker ohnehin schon erhöht.

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