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Pubertät: Akne

Angst vor dem Spiegel

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KONSUMENT 10/2011 veröffentlicht: 13.09.2011

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So wird Akne behandelt

In Drogeriemärkten und Apotheken gibt es rezeptfrei jede Menge Mittelchen gegen unreine Haut und Pickel zu kaufen.

KONSUMENT hat vor einigen Jahren Jugend­liche selbst die Produkte testen lassen. Die Begeisterung über die Wirkung hielt sich in Grenzen (KONSUMENT 6/2006). Produkte, die Schwefel enthalten, können die Mit­esser sogar erst so richtig zum Sprießen bringen. Bei pflanzlichen Mitteln ist zudem immer zu bedenken, dass sie gar nicht so selten Unverträglichkeitsreaktionen und bei entsprechend veranlagten Jugendlichen Allergien hervorrufen können.

Reinigung und Pflege wichtig

Zwar gehört die Behauptung, dass Akne nur Menschen bekommen, die sich nicht ordentlich waschen, zu den vielen Legenden, die sich um die Pusteln ranken. Doch Reinigung und Pflege ist gerade bei Hautkrankheiten wichtig. Gereinigt werden sollte am besten mit Reinigungsmilch, ­seifenfreien Lotionen oder medizinischen Seifen, die die Haut nicht reizen. Das gilt vor allem dann, wenn die Behandlung mit einer medizinischen Salbe oder Creme notwendig ist, die die Haut irritiert. Zur Hautpflege eignen sich Feuchtigkeitscremen mit geringem Fettgehalt. Auch Make-up und Sonnenschutzmittel sollten nur wenig Fett enthalten. Diese Maßnahmen sind in der Mehrzahl der Fälle ausreichend. In rund 20 Prozent der Fälle ist eine medizi­nische Therapie notwendig. Meist genügt eine äußerliche Behandlung, die Mittel müssen ärztlich verschrieben werden.

Bei leichter bis mittelschwerer Akne: Benzoylperoxid

Benzoylperoxid ist geeignet bei leichter bis mittelschwerer Akne, es verringert die Talgproduktion und weicht die Verhor­nungen auf, sodass der übermäßige Talg abfließen kann. Die Wirkung setzt erst nach zwei Wochen ein, zu Anfang sind nur die Nebenwirkungen zu spüren und zu sehen: Die Haut wird rot, brennt und schuppt, weshalb eine nicht fettende Pflegecreme als Begleitmaßnahme sinnvoll ist. Benzoylperoxyd macht die Haut empfindlicher gegen UV-Strahlung, es sollten daher keine Sonnenbäder genommen werden. Bei starker Sonneneinstrahlung sollte die Haut mit Sunblockern geschützt werden. Achtung: Wäsche, die mit Benzoylperoxid in Berührung kommt, bleicht aus.

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