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Pulsmesser

Die Sprache des Herzens

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002

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Datenübertragung Brustgurt - Pulsmesser

Die Herzfrequenz wird bei fast allen Modellen mit einem Brustgurt erfasst, von dem aus die Signale zu einer speziellen Armbanduhr gesendet werden. Das Anlegen des Brustgurts wird mitunter zwar als lästig empfunden, aber es gibt derzeit keine andere Methode, die ebenso einfach und verlässlich funktioniert. Die Pulserfassung per Ohrclip und Kabel, wie beim Modell von Cateye, ist zwar ausreichend genau und störungssicher, aber in der Handhabung nur stationär am Hometrainer vorteilhaft. Andere Methoden wie die Messung per Fingerdruck oder mittels Sensor direkt am Armband konnten sich mangels Genauigkeit bisher nicht wirklich durchsetzen.

Verlässlichkeit der Messungen

Die Verlässlichkeit der Messung hängt im Wesentlichen vom Brustgurt und von der Datenübertragung zum Pulsmesser ab. Sitzt der Brustgurt schlecht, kommt es oft zu Unterbrechungen der Messung. Auch elektromagnetische Quellen, etwa aus dem Straßenverkehr, können die Übertragung der Pulswerte zum Handgelenk stören. Wer zu zweit oder im Pulk läuft, empfängt mitunter die Herzfrequenz seiner Kollegen anstatt die eigene. Dieses Problem ist zwar durch geringere Sendeleistung in letzter Zeit deutlich kleiner geworden, effizient schützt dagegen aber nur das codierte Signal wie beim Modell Polar M 51/52. In dieser digitalen Übertragungsart liegt wohl die Zukunft.