Reisezahlungsmittel

Nicht alles auf eine Karte

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Konsument 5/2003 veröffentlicht: 06.05.2003

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Dass Sie die PIN-Codes nicht mithaben, setzen wir voraus. Was Sie aber unbedingt brauchen, ist ein Notfallpäckchen, das Sie getrennt von Börse und Plastikgeld aufbewahren, also ein Zettel mit wichtigen Nummern: Maestro-Sperrnotruf und Telefonnummer Ihrer Bank, Notrufnummern der Kreditkarte (fürs Sperren und den Reiseversicherer), Kontonummer und Bankleitzahl, Nummer der Maestro- und Kreditkarte, von letzterer auch das Ablaufdatum. Diese heiklen Nummern – besonders jene der Kreditkarte – sollten verschlüsselt notiert werden. Ergänzt wird das Paket durch Kopien von Reisepass, Führerschein und Tickets sowie Münzen oder Wertkarte zum Telefonieren.

Weiterhin Spesen

Außerhalb der Euro-Zone gelten andere Regeln. Jede Maestro-Behebung am Geldausgabeautomaten, jedes Bezahlen an einer POS-Kassa und jede Kreditkartenbenützung schlagen zu Buche: die POS-Kassazahlung mit 1,09 Euro plus 0,75 Prozent des Rechnungsbetrages, am Bargeldautomaten 1,82 Euro plus 0,75 Prozent der behobenen Summe, bei Kreditkarten 1 Prozent Manipulationsgebühr (American Express sogar 2 Prozent). Kleinbeträge läppern sich also. Grundsätzlich die beste Strategie: bezahlen mit Kreditkarte, bar abheben mit der Maestrokarte. Erst ab ungefähr 425 Euro ist wegen der Spesenbelastung die Maestrokarte beim Bezahlen prinzipiell günstiger. Vergewissern sollte man sich noch, welches Zahlungssystem im Urlaubsland vorherrscht und wie viele Automaten und Zahlstellen zur Verfügung stehen. Reisebüro, Reiseführer, Autofahrerorganisationen oder Ihre Bank können hier weiterhelfen.

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