KONSUMENT.AT - Schultaschen - Knackpunkt Verkehrssicherheit

Schultaschen

Sicher auf dem Schulweg

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Konsument 6/2006 veröffentlicht: 17.05.2006, aktualisiert: 12.06.2006

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Knackpunkt Verkehrssicherheit

Im Test der Stiftung Warentest scheiterten 9 von 18 Modellen an der unzureichenden Warnwirkung.
Deutsche Schultaschenhersteller sind verpflichtet, in ihrem Sortiment auch Modelle zu führen, die mit den in der DIN 58124 geforderten zusätzlichen Signalflächen ausgestattet sind. Nimmt man, so wie die Stiftung Warentest, diese Norm als Maß der Dinge, dann müssen alle Taschen ohne fluores- zierende Flächen im Test zwangsläufig scheitern. Wobei teilweise ein und dasselbe Modell mit und ohne dieses Merkmal angeboten wird.

Alle haben kleine Schwächen

Davon abgesehen hat jedes der getesteten Modelle seine kleinen Schwächen, die sich meist im täglichen Gebrauch äußern, also beim Öffnen und Schließen, beim Ein- und Auspacken, bei der Standfestigkeit oder beim Tragen. Deshalb ist es unumgänglich, beim Einkauf das Kind zum Probetragen mitzunehmen.

Einige Taschen nicht wasserdicht

Eine Schwäche mit möglicherweise gravierenden Folgen ist, dass etliche Taschen nicht wasserdicht sind. In den McNeill-Modellen Ergo Light 900 wird es zumindest feucht, im School-Tool Timeless richtig nass. Das passiert auch bei schoolPax soft und Step by Step. Beide Taschen sind nur mit den lose beiliegenden Regenhüllen dicht, was nicht unbedingt eine kindergerechte Lösung ist.

Eindeutiger Testsieger: Scout

Eindeutiger Testsieger wurde die Firma Scout, gefolgt von Coppenrath, deren Felix-Schultasche aufgrund des stark gewölbten Rückenteils aber nicht optimal sitzt. Wermutstropfen: Zwei von drei Scout-Modellen haben keine Seitentaschen, beim Scout Easy II sind sie zu klein für eine 0,4-Liter-Trinkflasche.

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Kommentare

  • Wichtiger Schulterriemen
    von arnstyr am 19.06.2010 um 12:51
    Als Bergsportler habe ich mich immer gefragt, warum Schultaschen keinen Hüftgurt haben um das Gewicht auf die Hüften zu übertragen. Was bei Erwachsenen gilt, müsste auf bei wachsenden Wirbelsäulen Gültigkeit haben. Bis heute bekomme ich keine Antwort darauf. Wir haben uns nun für ein Modell entschieden, dass zumindest eines von Bergrucksäcken übernommen hat: Die Einstellmöglichkeit bei den Schultergurten nicht nur unten bei den Riemen, sondern auch oben beim Ansatz. Und der Tragetest meiner Tochter hat auch eindeutig ergeben, dass dieser die beste Passform hat.