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Softshell-Jacken

Das Ende der Zwiebel

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Konsument 11/2005 veröffentlicht: 14.10.2005, aktualisiert: 21.10.2005

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Weiche Außenhaut

Namensgebend für Softshell-Jacken – wörtlich bedeutet es weiche Außenhaut – ist das weiche, leichte, besonders elastische Material auf der Außenseite; das Futter besteht aus feinem Velours, das kann, muss aber nicht Fleece sein. Die Jacke liegt enger am Körper an als die gewohnte Oberbekleidung, dadurch kann der Schweiß auch leichter nach außen transportiert werden. Dank spezieller Beschichtungen soll die Außenhaut ebenso strapazfähig sein wie jene von Wanderjacken, sie soll auch Rucksackgurten standhalten können.

Beschichtung mit Membranen oder Polyurethan

Ihre Funktionen erhält die Softshell-Jacke – ähnlich wie bei Oberbekleidung – meist durch Membranen bzw. Beschichtungen. Membranen sind eine hauchdünne „Wand“, die Dampf (Schweiß) durchlässt, nicht aber Flüssigkeit (Regentropfen). Die Alternative dazu ist eine Beschichtung des Gewebes mit PU (Polyurethan).

„Windstopper“ & Co

Als bekannteste Marke für wind- bzw. wasserdichte Materialien hat sich der US-Hersteller Gore durchgesetzt. Was „Goretex“ in der Oberbekleidungssparte bedeutet, ist „Windstopper“ für die Softshells. Andere Marken sind „Windproof 100“, „Polartec Powershield“ oder „Schoeller WB 400“.

Imprägnierte Jacken

Es gibt auch Softshells ohne Membran bzw. Beschichtung, die durch sorgfältiges Imprägnieren ähnliche Eigenschaften bekommen. Sie schützen zwar in der Regel gegen Wind und Wetter weniger gut, dafür sollen sie den Schweiß schneller abtransportieren, was bei sportlichen Aktivitäten vermutlich mehr zählt.

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