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Sonnenschutzmittel für Kinder

Heiße Preisunterschiede

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 20.05.2003

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Entwarnung bei Filterstoffen

Sonnenschutzmittel enthalten Filterstoffe, um die Sonnenstrahlen einzubremsen. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto mehr. Bei chemischen Filterstoffen wurde eine mögliche Gefährdung vermutet. Dies hat sich jedoch als haltlos herausgestellt. Dennoch: Unverträglichkeitsreaktionen können vorkommen. Daher werden  chemische Filter durch besser verträgliche Mikropigmente wie Zinkoxid und Titandioxid ergänzt. Die Inhaltsstoffe haben wir zur Orientierung für Empfindliche in der Tabelle angeführt.

Niedrigere Preise in Deutschland

Wie bei Kosmetikprodukten üblich führten wir den Test gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest durch. Und entdeckten gewaltige Preisunterschiede zu Deutschland. So kommt das dm-Produkt jenseits der rotweißroten Grenzen um ein Drittel billiger (€ 3,95). Noch größer ist die Differenz bei Schlecker (deutscher Preis € 3,90!). Da müssen sich kinderreiche Familien wohl einen Freund in Freilassing anlachen!

Kleine brauchen viel Schutz

Zwei Produkte sind speziell für Babies gedacht. Davon konnte eines – Nivea Baby Sonnen Milch – den angegebenen Lichtschutzfaktor nicht einhalten und wurde deshalb „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Gegen diese Produkte gibt es auch prinzipiell Bedenken. Denn die Schutzmechanismen gegen Sonnenstrahlen bilden sich frühestens im zweiten Lebensjahr. Erst dann kann die Haut bräunen und die Lichtschwiele (Verdickung der obersten Hautschicht) entsteht. Viele Kinderärzte raten daher, Säuglinge gar nicht der prallen Sonne auszusetzen. Kleinkinder bis zu drei Jahren sollten die Sommersonne nur kurz und gut geschützt genießen – mit Hemd, Hut und Sonnenbrille.

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