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Spielkonsolen

Sport, Spaß, Spannung

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Konsument 12/2000 veröffentlicht: 01.12.2000

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Kampf um die Fans

Allerdings haben heutige Spielkonsolen mit der simplen Schwarz-Weiß-Optik vor 25 Jahren nichts mehr gemein. Und inzwischen kämpfen drei Hersteller auf diesem Markt. Deren Fights übertreffen an Härte jedes Spiel auf dem Bildschirm.

Nintendo, Sega und Sony sind die Großen Drei aus Japan, die mit Nintendo 64, Dreamcast und PlayStation auf meist jugendliches Publikum zielen. Ihre Strategie: Jede Marke bildet eine Welt für sich. Die Spiele laufen nur auf dem Gerät, für das sie gedacht sind. Die Benützer sollen also möglichst fest in ihrer Nintendo- (oder Dreamcast- oder PlayStation-)Welt verwurzelt sein. Eigene Zeitschriften helfen ihnen, sich dort zurechtzufinden. Dieses Ziel – überzeugte Fans, die auf die eigene Konsole schwören und alle anderen als Mist abtun – haben die Hersteller nahezu erreicht. Da grenzt ein Test, der die drei Systeme vergleicht, an Majestätsbeleidigung. Wir haben ihn trotzdem gewagt.

Sony hat das Angebot erweitert: Zur bisherigen PlayStation gibt es ein Nachfolgemodell, genannt PS one. Die dazugehörigen Spiele wie „Schneewittchen“ signalisieren: PS one ist für Kinder unter 14 gedacht. Das Gegenstück für die Großen, die PlayStation 2 (PS 2), soll am 24. November in Europa ausgeliefert werden. Wir konnten sie noch nicht in unseren Test einbeziehen. Aber wir besitzen die japanische Version (siehe dazu: "Außer Konkurrenz: die PS 2").