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Spielkonsolen

Sport, Spaß, Spannung

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Konsument 12/2000 veröffentlicht: 01.12.2000

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Markante Unterschiede

Der flüchtige Blick auf unsere Tabelle täuscht: Auch wenn bei allen Geräten das Gesamturteil „gut“ ausfiel, gibt es doch markante Unterschiede. Da wäre zunächst das technische Herz. Dreamcast von Sega punktet hier mit einer 128-Bit-Maschine, während die anderen sich mit 64 Bit begnügen müssen.

Logisch, dass Dreamcast mit der schärfsten und schnellsten Grafik besticht. Bei den anderen lässt die Optik noch Wünsche offen. Wenn man sich per PlayStation näher ans Spielgeschehen zoomt, kann es passieren, dass Blätter am Baum zu grünen Brocken mutieren. Das Bild wird in Pixel zerlegt, beim Vergrößern kommt es zum unschönen Mosaik-Effekt. Den gibt es beim Nintendo 64 zwar nicht, aber unscharfe Konturen. Auch die Handhabung des Nintendo (wie auch der Dreamcast) überzeugte unsere Tester nicht völlig. Dafür lädt Nintendo am schnellsten, sowohl beim Start als auch während des Spiels.

Bei Dreamcast stört das laut surrende Laufwerk. Wie auch bei PlayStation sind die Spiele hier auf CD gespeichert; durch diese große Speicherkapazität sind auch Videosequenzen und Sprachausgabe möglich. Beim Nintendo hingegen schaut das Speichermedium wie ein größerer PC-Stecker aus. Damit lassen sich auch die Spielstände einspeichern. Bei den anderen muss man dafür eine zusätzliche Memory Card erstehen.