Trekkingräder

Am Limit

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Konsument 6/2000 veröffentlicht: 01.06.2000

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Gut bis auf kleine Beanstandungen

Insgesamt haben die Räder von Simplon, Scott und Fahrrad Manufaktur in der Praxis am besten gefallen. Letzteres – in Österreich von der kleinen Cooperative Fahrrad angeboten – wurde der Überraschungssieger unter den straßentauglichen Trekkingrädern. Selbst in der Fahrwertung, in der die Cross Countrybikes eigentlich bevorzugt sein sollten, war das Modell unter den Besten. Mit beladenem Gepäckträger wird die Stabilität jedes Rades eingeschränkt. Am wenigsten fiel dies bei Kettler, Hercules Bali und wiederum Fahrrad Manufaktur auf.
Weiters ist uns aufgefallen:Das neue Schaltsystem von Shimano, Nexave, ist gewöhnungsbedürftig. Bei der gewohnten Shimano-Schaltung drückt man den Hebel mit dem Daumen, um auf den größeren Kranz zu schalten, jetzt ist es umgekehrt. Zwei Modelle (Kettler und Puch) verfügen über die handliche Drehgriffschaltung, die aber auch nicht auf ungeteilte Zustimmung stößt.Pedale aus Kunststoff sind generell bei Nässe sehr rutschig. Wesentlich sinnvoller sind Metallpedale; deren Zacken verhaken sich im Schuhprofil, so dass man nicht abrutschen kann. Da die meisten Trekkingmodelle mit Kunststofftretern angeboten werden, sollten Sie diese gleich beim Kauf gegen Metallpedale tauschen lassen.

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo