KONSUMENT.AT - Unfallversicherungen bei Sportunfällen - Klettern, Tauchen, Fliegen

Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

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Tabu: Fliegen,

Den Begriff "Risikosportart" interpretiert nahezu jedes Versicherungsunternehmen anders. Manches aber ist immer ausgeschlossen: Unfälle von Piloten oder Besatzungsmitgliedern diverser Fluggeräte (Segelflugzeuge, Heißluftballons, Paragleiter, ...). Für Fluggäste übernimmt deren Unfallversicherung, so vorhanden, jedoch die Deckung.

... Motorsport, Skibewerbe

Insassen oder Lenker von Motorfahrzeugen bei Motorsport-Wettbewerben können sich ebenso wenig versichern lassen wie Wintersportler, die an Landes-,  Bundes- oder internationalen Wettbewerben teilnehmen oder dafür trainieren (Ski- und Snowboardfahren, Bobfahren, Rodeln).

Klettern, Tauchen

Andere Sportarten werden ziemlich unterschiedlich bewertet. Kletterer genießen oft bis zum Schwierigkeitsgrad IV Versicherungsschutz, das Klettern von höheren Schwierigkeitsgraden ist aber nicht mehr gedeckt. Ähnlich beim Tauchen: Bei geringer Tauchtiefe haben viele Versicherer keine Bedenken, ab 30 oder 40 Metern Tiefe ist dann kein Versicherungsschutz mehr möglich.

Mountainbiken, Kampfsport, Bungee-Jumping

Auch beim Mountainbiken kommt es auf die Intensität an: Downhill-Mountainbiken ist sehr oft nicht versicherbar. Bedenklich erscheinen den meisten Versicherern Kampfsportarten wie Vollkontakt-Karate, Boxen oder Kickboxen, ebenso Aktivitäten von großer Höhe herab wie Bungee-Jumping, Houserunning (wo man Hauswände senkrecht hinunterläuft) oder Kitesurfen, eine Mischung aus Surfen und Paragleiten.

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