KONSUMENT.AT - Vorsorgevollmacht - Sachwalter oder Angehörige

Vorsorgevollmacht

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KONSUMENT 9/2016 veröffentlicht: 25.08.2016, aktualisiert: 04.10.2016

Inhalt

Warum eine Vorsorgevollmacht?

Wenn keine vorliegt, wird vom Gericht ein Sachwalter bestellt. Mit einer Vorsorgevollmacht hingegen kann man im Vorhinein selbst bestimmen, durch wen man im Falle des Verlustes der Geschäftsfähigkeit, der Einsichts- oder Urteilsfähigkeit bei größeren und kleineren Entscheidungen vertreten werden möchte. Dass die persönlich ausgewählte Vertrauensperson unsere Wünsche und Vorstellungen besser berücksichtigt als eine vom Gericht bestellte fremde Person, liegt auf der Hand. Das sieht auch das Gericht so und berücksichtigt Vorsorgevollmachten bei der Bestellung von Sachwaltern, sofern die gewählte Person dem Gericht als geeignet erscheint.

Sachwalter oder Angehörige

Außerdem wird ein vom Gericht bestellter Sachwalter – im Rahmen des verfügbaren Einkommens und Vermögens der Person, ­deren Interessen er/sie wahrnimmt – bezahlt. Das kann durchaus ins Geld gehen und damit die Altersrücklagen der betroffenen Person schmälern. Bei selbst bestellten Bevollmächtigten können Sie selber mit jenen, die Ihnen helfen, die Höhe einer allfälligen Aufwandsentschädigung vereinbaren.

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