Wanderstöcke

Auf allen Vieren

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Konsument 3/2004 veröffentlicht: 18.02.2004

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Naturkork wird mit der Zeit porös

Die Stockgriffe sind meist aus Kunststoff oder aus einem Kork-Gummi-Gemisch, das von vielen als angenehmer empfunden wird. Ähnliches gilt für die (moosgummiartigen) Neopren-Griffe von Komperdell. Naturkork (Black Diamond) wird mit der Zeit porös. Die meisten Griffe sind gerade. Geneigte Griffe (wie von Testsieger Leki) gelten als ergonomischer, sind aber wohl auch eine Frage der persönlichen Vorliebe. Sehr praktisch ist eine Griffverlängerung auf dem Schaft (eine etwa 20 cm breite Ummantelung des Stockes unterhalb des Griffes). Die beiden Komperdell-Modelle sind damit ausgestattet. Das erleichtert das Queren von Hängen – man braucht die Stocklänge nicht zu verstellen.

Noch ein Tipp: Bei langen Wanderungen kann die Haut an empfindlichen Stellen (Daumeninnenseite) aufscheuern. Handschuhe (Fahrradhandschuhe) bieten einen guten Schutz dagegen.

Austauschbare Stockspitzen

Die Stockspitzen sind einer großen Belastung ausgesetzt, es ist daher wichtig, dass sie ausgetauscht werden können, was leider nicht selbstverständlich ist. So manches Billigmodell kommt dann eigentlich ziemlich teuer, wenn man es wegen einer unbrauchbar gewordenen Spitze wegwerfen muss.

Auch die Teller sollte man einfach tauschen können. Statt der universell einsetzbaren kleinen Kunststoffteller kann man auch größere (nur gegen Aufpreis erhältlich) verwenden, was vor allem für Schitouren im Tiefschnee nötig sein wird. Und es gibt auch Gummipuffer, die man auf die Spitze stecken kann, wenn man die Wanderstöcke auf Asphalt einsetzen will.

Trocken und sauber

Abgesehen von der Reinigung benötigen die Stöcke keine spezielle Pflege. Man sollte darauf achten, dass die Rohre trocken und sauber sind; keinesfalls dürfen die Klemmverbindungen geschmiert werden.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo