Wasserrutschen

Guten Rutsch

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011

Inhalt

Neue Norm für Wasserrutschen

Seit Februar 2011 regelt die ÖNORM EN 1069-2 Anweisungen für die Benutzung, den Betrieb und die Wartung von Wasserrutschen. Das Regelwerk legt unter anderem fest, dass eine Abstandskontrolle beim Start z.B. mit einem Drehkreuz oder einem Lichtzeichen erfolgen muss. Ebenfalls vorgeschrieben ist eine permanente Überwachung des Rutschgeschehens durch Aufsichtspersonal. Kameras und Monitore, die einen Überblick über den Eintauchbereich geben, können zusätzliche Sicherheit gewährleisten.

Die Norm umfasst auch Hinweisschilder und Sicherheitszeichen, die in eindeutiger Form über den Schwierigkeitsgrad und eine risikofreie Benutzung informieren. Der Betreiber muss Richtlinien für Notfälle erstellen, alle Vorfälle sind zu dokumentieren. Neben der täglichen Sichtprüfung auf eindeutige Gefährdungen sind regelmäßige Inspektionen gemäß den Herstellervorschriften sowie jährliche Sachverständigenprüfungen durchzuführen.

Kommt es zu einem Zwischenfall und stellt sich die Frage nach der Haftung, wird künftig die neue Norm herangezogen. Sie macht deutlich, dass öffentliche Wasserrutschen sich nicht ohne entsprechenden Kosten- und Personalaufwand sicher betreiben lassen.

Quelle: Austrian Standards Institute – Österreichisches Normungsinstitut

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo