KONSUMENT.AT - Wetterjacken mit Innenjacke - Funktionskleidung

Wetterjacken mit Innenjacke

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Konsument 2/2005 veröffentlicht: 13.01.2005

Inhalt

Funktionskleidung

Wie die verschiedenen Systeme funktionieren

Mikroporöse Membranen

Sind 10 bis 25 Mikrometer dünn und bestehen aus Polytetrafluorethylen (PTFE) – der Stoff, aus dem auch Bratpfannenbeschichtungen sind (Teflon). Die Poren der Membran sind so klein, dass nicht einmal der kleinste Regentropfen hindurchpasst. Für ein einzelnes Wasserdampfmolekül (Schweiß) ist eine Pore hingegen groß wie ein Scheunentor – es kann mühelos nach außen gelangen. Gore-Tex hat dieses System bekannt gemacht.

Hydrophile Membranen

Die Moleküle der Membran fangen den vom Körper abgegebenen Wasserdampf auf (hydrophil = wasseranziehend) und reichen ihn an die nächste Schicht weiter. So diffundiert der Dampf durch die Membran, während auch hier die Wassertropfen draußen bleiben.

Laminate

Diese Membranen werden punktweise auf dem Oberstoff (zB einer Jacke) aufgeklebt – man spricht von Zwei-Schicht-Laminat. Ist darauf zusätzlich ein Innenfutter aufgebracht, spricht man von einem Drei-Schicht-Laminat. Dieses ist generell strapazierfähiger, aber weniger flexibel als Zwei-Schicht-Laminat.

Beschichtungen

Werden bei der Herstellung flüssig als hauchdünne Schicht auf den Oberstoff aufgetragen. Beschichtungen bestehen meist aus Polyurethan (PU). Sie funktionieren wie die Membranen: entweder durch Mikroporen oder durch ihre hydrophilen Eigenschaften.

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