KONSUMENT.AT - Altersvorsorge - Altersvorsorge

Altersvorsorge

Warten auf bessere Zeiten

Seite 2 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2003 veröffentlicht: 19.05.2003

Inhalt

Acht Prozent Durchschnittsrendite hatten einige Anbieter bei Auflage der PIFs prognostiziert. Nun, davon kann zumindest bislang keine Rede sein. Im Gegenteil: Seit Anfang 2000 sind sämtliche österreichischen Pensionsinvestmentfonds im Minus. Das Börsen-Dauertief hat – so wie bei anderen gemischten Fonds heimischer Banken und Kapitalanlagegesellschaften auch – zu teils massiven Kursverlusten geführt. Lediglich bei Fonds mit geringem Aktienanteil halten sich die Verluste derzeit in Grenzen.

Neue Pensionsvorsorge löst PIF und PZV ab

Nun löst die ebenfalls staatlich geförderte „Zukunftsvorsorge neu“ die „alten“ geförderten Produkte ab. Verglichen damit weist das neue Vorsorgemodell (die gesetzlichen Vorgaben sind dem Kasten „Zukunftsvorsorge neu im Steckbrief“ zu entnehmen)  einige Vorteile auf: Es werden höhere Einzahlungsbeträge gefördert, auf das Kapital kann notfalls am Ende der Mindestbindefrist beziehungsweise der Vertragslaufzeit zurückgegriffen werden. Auf eingezahlte Beträge und Prämien gibt es eine Kapitalgarantie.

Fonds oder Versicherung

Die „Zukunftsvorsorge neu“ wird als Fondsvariante oder als Versicherungsprodukt angeboten. Die meisten sind derzeit als fondsgebundene Lebensversicherung gestaltet. Sie schließen meist diverse Versicherungsleistungen (zum Beispiel Ablebensschutz) ein. Aber: Je mehr Versicherungsleistungen, desto höhere Kosten und desto geringer im Endeffekt der Ertrag für die Pensionsvorsorge. Bei der reinen Fondsvariante sind keine Versicherungsleistungen enthalten, das Produkt dient nur zum Vermögensaufbau.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen