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Altersvorsorge

Warten auf bessere Zeiten

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 19.05.2003

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Gewinn kann nur geschätzt werden

Vier bis sechs Prozent Ertrag, so schätzen die Anbieter, soll die „Zukunftsvorsorge neu“ an sich bringen. So wie bei allen Schätzungen gilt: Die Treffsicherheit zeigt sich erst im Nachhinein. Kosten fallen bei dem neuen Vorsorgemodell auf jeden Fall reichlich an. Bei der Fondsvariante sind 3 Prozent  Ausgabeaufschlag und jährliche Managementgebühren zu berappen. Desgleichen fallen bei Lebensversicherungen Spesen an. Die aber sind schwer zu durchschauen. Der Vertrieb kostet ebenso wie die Verwaltung, letztere bei fondsgebundenen Lebensversicherungen sogar zweimal: im Versicherungsbereich und bei den Fonds.

Sicherheit kostet

Auch die Kapitalgarantie ist nicht gratis, für die Sicherung muss ebenfalls bezahlt werden. Weiteres Minus: Die Inflation wird mittels reiner Kapitalgarantie nicht abgegolten. Sollen lange Laufzeiten nicht zu realer Kapitalverminderung führen, müsste schon eine Mindestverzinsung in Höhe der Inflation garantiert sein.

Hoher Aktienanteil ist riskant

Riskant ist auch der Aktienanteil von mindestens 40 Prozent, der derzeit ausschließlich am engen heimischen Markt zu investieren ist. Sollte die Wiener Börse florieren, wären gute Renditen möglich. Das steht aber in den Sternen. 

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