KONSUMENT.AT - Autokauf-Finanzierung - Checkliste

Autokauf-Finanzierung

Der Schlüssel zum besten Preis

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 22.04.2004

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Checkliste

... für Barkäufer

Wie viel Rabatt gibt es? Die Nachlässe waren bei unserer Erhebung ziemlich einheitlich. Trotzdem mindestens ein Gegenoffert einholen. Eintauschsumme und Rabatt extra betrachten. Sie machen nur dann ein gutes Geschäft, wenn Sie sowohl den höchstmöglichen Nachlass für den Neuwagen als auch einen guten Preis für Ihren Gebrauchten erzielen.
Gibt es Zusatzleistungen? Manche Hersteller geben drei Jahre Garantie und/oder Gratisservice auf eine bestimmte Zeit. Auch das kann letztlich als Ersparnisfaktor gesehen werden.

Grundsätzlicher Verhandlungstipp. Treten Sie zunächst immer als Barkäufer auf, auch wenn Sie das Auto über Leasing oder Kredit finanzieren wollen.

... für Leasingnehmer

Wie hoch sind die tatsächlichen Gesamtkosten? Die Gesamtbelastung zeigt die wahren Finanzierungskosten, wird aber oft nicht genannt.

Handelt es sich um Restwert- oder Depotleasing? Beim Depotleasing wird die Anzahlung mit dem Restwert des Autos am Ende der Laufzeit gegengerechnet; beim Restwertleasing wird die Anzahlung auf die monatlichen Raten angerechnet. Die verringern sich dadurch.
Ist der Zinssatz fix oder variabel? Üblicherweise gelten variable Zinssätze, es gibt aber auch Angebote mit Fixzinssatz; der fällt dann allerdings etwas höher aus.

Ist der Restwert realistisch? Ein zu hoher Restwert führt zwar zu einer niedrigeren Leasingrate, jedoch auch zu einer bösen Überraschung am Ende der Laufzeit, weil Sie die Differenz zum wahren Marktwert nachzahlen müssen, wenn Sie den Wagen zurückgeben. Wie auch immer: Im Gegensatz zum Kredit müssen Sie zum Vertragsende einen größeren Barbetrag zur Verfügung haben.

... für Kreditnehmer

Welche Nebenkosten werden verrechnet? Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren können die Kosten für den Kredit in die Höhe treiben.

Welche Zusatzleistungen sind im Kredit enthalten? Zum Beispiel Kreditrestschuldversicherung oder eine Arbeitslosigkeitsversicherung (etwa bei der Porsche-Bank).

Geht es noch billiger? Fragen Sie bei Ihrer Hausbank nach. Möglicherweise bekommen Sie dort den günstigsten Kredit.

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