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Bankgebühren

TEUER, TEURER, EURO?

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Konsument 1/1999 veröffentlicht: 01.01.1999

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Gebührenerhöhung in allen Bereichen

Gleichzeitig sind auch viele andere Bankgebühren in den letzten Monaten empfindlich erhöht worden. So hat eine Großbank die Quartalsgebühr für Kontoführung von 39 auf 50 Schilling angehoben, das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent. Fast durchwegs wurden zuletzt die Erlagscheingebühren erhöht: von 10 auf bis zu 20 Schilling. Bei manchen Gebühren ist beim besten Willen nicht nachzuvollziehen, welche Kosten damit abgedeckt werden sollen. Warum etwa müssen bei Verzug einer Kreditrate gleich 250 Schilling an Mahnspesen (statt früher 150 Schilling) verrechnet werden? Es gibt zwar ein feierliches Versprechen des europäischen Bankenverbandes, die Währungsumstellung zum Großteil kostenfrei abzuwickeln. Doch wird dies sehr eng definiert. Das bedeutet beispielsweise nur, daß die Umstellung eines Kontos von Schilling auf Euro ohne Gebühr durchgeführt wird; oder daß im Jahr 2002 (wenn Euro-Banknoten und -Münzen auf den Markt kommen) für den Umtausch einer „haushaltsüblichen Bargeldmenge“ keine Kosten verrechnet werden.

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