KONSUMENT.AT - Bausparen - Verzinsung: wie beim Roulette

Bausparen

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Konsument 3/2011 veröffentlicht: 14.02.2011, aktualisiert: 28.02.2011

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Verzinsung: wie beim Roulette

Wie im Spielcasino können sich angehende Bausparer fühlen, wenn es um die Verzinsung geht, denn so wie beim Glücksspiel müssen sie völlig ins Blaue hinein entweder auf fixe oder auf variable Zinsen setzen. Ob das Zinsniveau in nächster Zukunft maßgeblich steigen wird, wenn überhaupt, weiß keiner. Entweder bleiben die Zinsen noch länger so niedrig wie derzeit oder sie beginnen bald zu steigen. Je nachdem, welches Szenario Sie für wahrscheinlicher halten, stehen zwei Strategien zur Auswahl:

Wenn Sie davon ausgehen, dass das Zinsniveau mittelfristig im aktuell niedrigen Bereich bleiben wird

Wenn Sie erwarten, dass die Zinsen bald steigen werden

In diesem Fall sind Sie mit der Fixzinsvariante besser beraten: s-Bausparkasse und Wüstenrot bieten für fix verzinste Ansparverträge 2 Prozent (bei Raiffeisen gibt es 2,1 Prozent, aber nur bei Einmalerlag). Die Endguthaben dieser Tarife lägen dann nach sechs Jahren bei etwa 7.730 Euro und somit um zirka 150 Euro über jenen der derzeit aktuellen variablen Tarife. Die variable Verzinsung liegt derzeit bei allen Anbietern am tiefsten Punkt, also zwischen 0,5 und 1,1 Prozent. Sie müsste bei einem Zinsanstieg also erst einmal wieder auf die Höhe der Fixzinsen kommen. Um am Ende mehr Ertrag zu bringen, müsste das auch noch relativ bald, also spätestens nächstes Jahr geschehen – sonst fährt man mit den fixen Varianten sicher besser.

 

Regelmäßig aktualisierte Informationen zu den Konditionen bieten wir Ihnen unter www.konsument.at/bausparkonditionen.

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Kommentare

  • Rendite unter der Inflationsrate
    von DanDocPeppy am 04.03.2011 um 21:31
    Der Satz, der mich am meisten erschüttert: "...ist mit Renditen unter der Inflationsrate zu rechnen..." Da ist es scheinbar wirklich am besten, sein Geld einfach auszugeben.
  • Wen fördert der Staat?
    von Wasis am 01.03.2011 um 19:23
    Die Banken, das hat das Testergebnis wieder einmal bestätigt. Aber warum gerade die Banken und wieso steuert der Finanzminister nicht dagegen? Wegen Konrad, Scharinger und Co.! Und da ist ja auch noch die liebenswerte Exkollegin und nunmehrige Chefin von Wüstenrot, jetzt ist alles klar!
  • AW:Logo und Titel durcheinander
    von REDAKTION am 28.02.2011 um 10:46

    Sie haben völlig recht! In der "Testtabelle: Bausparen - geschönte Zahlen" ist uns ein Fehler unterlaufen. Die Logos der vier Banken waren falsch zugeordnet. Der Fehler hatte technische Ursachen und wir haben dies leider nicht gleich bemerkt. Das tut uns sehr leid und wir bitten Sie dies zu entschuldigen.

     Ihr KONSUMENT-Team

  • Logo und Titel durcheinander
    von telemach am 28.02.2011 um 09:03
    Auf Seite 6 ist ja alles durcheinander. Warum bringt ihr das nicht in Ordnung?
  • ok.. das logo stimmt...
    von pez84 am 25.02.2011 um 22:22
    trotzdem steht hier übern ABV Logo der name Wüstenrot.. und dass sollte schon richtiggestellt werden..