KONSUMENT.AT - Bausparen - Vorsicht bei kurzen Fixzinsperioden

Bausparen

Geldanlage in der Krise

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veröffentlicht: 19.01.2015, aktualisiert: 05.07.2017

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Variable Zinsen nach dem EURIBOR

Seit der Bausparreform im Jahr 1999 gibt es auch beim Bausparen variable Konditionen. Die Zinssätze basieren auf sogenannten Zinsanpassungsklauseln und orientieren sich am Geld- und Kapitalmarkt. Orientierungsgröße ist hier meist der sogenannte EURIBOR.

Nur die S-Bausparkasse und Wüstenrot bieten derzeit zusätzlich auch fixe Zinssätze an, die für die gesamte Laufzeit von sechs Jahren gelten.

Vorsicht bei kurzen Fixzinsperioden

Die Zinsanpassungsklauseln greifen erst nach einer meist kurzen Fixzinsphase, die je nach Bausparkasse unterschiedlich lang ist. In der Fixzinsphase liegt die Verzinsung relativ hoch. Wenn die Zinsanpassungsklausel dann angewandt wird, ist der Zinssatz deutlich schlechter.

Einstiegszinssätze können daher keinesfalls als Basis für die Entscheidung über ein Angebot dienen, weil es sich um Lockangebote handelt. Vielmehr ist entscheidend, welcher Zinssatz nach der Fixzinsphase gilt.

Erlaubte Zins-Schwankungsbreite beachten

Vor allem sollten Sie die Bandbreiten beachten, in denen sich die Zinssätze bewegen dürfen. Auch die Angaben in Prospekten der Bausparkassen sind mit Vorsicht zu genießen, weil die Bausparkassen dabei mit den günstigeren Einstiegszinssätzen rechnen.

Variabler Zinssatz oder Fixzins?

Die Tabelle Bausparen zeigt die aktuellen Einstiegszinssätze und wie sich die variablen Zinsen nach der Fixzinsphase entwickeln. Nach der Fixzinsphase greifen die Zinsanpassungsklauseln – diesen variablen Zinssatz "danach" ermitteln wir auf Basis der aktuellen Kapitalmarktdaten. Aus Fixzinssatz und dem variablen Zinssatz errechnen wir die Werte "Guthaben nach 6 Jahren" bzw. "jährliche Rendite".

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