Billig-Fluglinien

Ticket-Lotterie

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Konsument 2/2003 veröffentlicht: 15.01.2003

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Buchung meistens nur mit Kreditkarte oder Lastschriftenverkehr

Billigflüge kann man in den meisten Fällen nur mit Kreditkarte oder per Lastschriftverfahren buchen. Wird der Flug nicht am selben Tag bezahlt, storniert ihn das Reservierungssystem und verkauft den Platz weiter. Dadurch ist auch keine Überbuchung möglich. Nur wenige Anbieter verkaufen ihre Tickets auch übers Reisebüro. Vorsicht: Manche Carrier verrechnen zusätzliche Gebühren, etwa für das Bezahlen mit Kreditkarte oder auch für persönliche Beratung. Normalerweise bucht man per Internet oder über ein Callcenter. Wichtig ist es auch, sich vorab über die Kosten für die Zeit in der Warteschleife zu informieren. So kostet die Hotline bei Ryanair etwa 40 Cent in der Minute, der Hilfsdienst 1,24 Euro; bei Eurowings kostet die Minute Buchung über das Callcenter 0,12 Cent.

"Schnäppchentarife"

Die eingesessenen Fluglinien geraten zunehmend unter Druck. Um ihre Marktposition zu verteidigen, müssen auch sie „Schnäppchentarife“ anbieten – etwa die Click & Fly-Angebote der AUA: Jeweils dienstags werden für das darauf folgende Wochenende verschiedene Destinationen zu günstigen Preisen angeboten. Grundsätzlich sind zu diesen Konditionen jeweils etwa 100 Plätze pro Flug reserviert. So kann man von Wien nach Köln und retour um 110 Euro fliegen, dazu kommen noch Gebühren und Taxen in der Höhe von etwa 43 Euro. Umbuchungen sind jedoch zu diesen Spezialtarifen nicht möglich. Gebucht werden kann über Reisebüro, das AUA-Stadtbüro und auch über Telefon oder Internet. Wird mit Kreditkarte gebucht, erfolgt dies ohne zusätzliche Gebühr. Diese Tarife liegen tendenziell zwar über jenen der Billigflieger, dafür gibt es aber optimierte Anschlussverbindungen, zentrale Flughäfen, Sitzplatzreservierung, Meilengutschriften sowie eine persönliche Betreuung bei Problemen.

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