Britische Lebensversicherungen

Polizzen von der Insel

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Konsument 10/2001 veröffentlicht: 01.10.2001

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Keine Mindestverzinsung

Das größte Risiko bei den britischen Produkten besteht also darin, dass der Gesamtertrag noch weniger gewiss ist als bei inländischen Anbietern. Dazu kommt, dass die Briten im Gegensatz zu den österreichischen Lebensversicherern keine Mindestverzinsung anbieten. Die heimischen Versicherer dürfen zwar seit 1. Juli 2000 ebenfalls nur noch 3,25 Prozent an Zinsen garantieren, aber das ist allemal noch mehr als gar nichts. Um den österreichischen und deutschen Marktgepflogenheiten zu entsprechen, wird neuerdings auch in britischen Verträgen (wie zum Beispiel von Standard Life) mit einer Mindestverzinsung geworben. Sie liegt allerdings mit 2,375 Prozent unter dem österreichischen Niveau.

Für den Anleger bedeutet das: Wenn mit der Lebensversicherung die Altersvorsorge finanziert werden soll, dann bieten heimische Produkte mehr Sicherheit im Hinblick auf den späteren Ertrag. Ist für die Rente bereits durch eine oder mehrere andere Anlageformen vorgesorgt und darüber hinaus noch Kapital vorhanden, so ist eine britische Lebensversicherungspolizze durchaus erwägenswert.

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