Das wahre Geld ist im Kopf

Und heißt für viele weiterhin Schilling

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Konsument 7/2002 veröffentlicht: 25.06.2002, aktualisiert: 26.06.2002

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Die Beteuerungen, der Euro habe die Preise nicht erhöht, in allen statistischen Ehren, aber es gibt auch subjektive Wahrheiten. Nur ein Beispiel: Welche Handelskette hätte es im Schilling-Zeitalter gewagt, für ein Kilo Bananen mehr als 30 Schilling zu verlangen? Das geht erst, seit 2,29 Euro viel harmloser ausschauen.

Sehr misstrauensbildend war auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Preise wieder auf die Endzahl 9 eingependelt haben. Die meisten Österreicher haben in ihrem ganzen Leben keinen Artikel um 13,60 Schilling gesehen – wieso häufen sich plötzlich Waren, die 99 Cent kosten?

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