E-Rechnung bei Telefon und Internet

Neuer Standard

Seite 1 von 1

veröffentlicht: 18.12.2018

Inhalt

Papierrechnungen sind nun Vergangenheit, außer Sie verlangen danach.

Wollen Sie demnächst einen neuen Vertrag eingehen? Dann muss der Betreiber nicht mehr fragen, ob Sie eine Rechnung in elektronischer Form oder eine Papierrechnung möchten. Mit 1.12.2018 sind Änderungen im Telekommunikationsgesetz in Kraft getreten, die Ihre Telefon-, Handy- oder Internetrechnung betreffen. 

Das ändert sich für Sie

  • Rechnung in elektronischer Form: Neukunden erhalten standardmäßig eine Online-Rechnung, auch E-Rechnung oder elektronische Rechnung genannt.
  • Speicherfähiges Format: Anbieter müssen Online-Rechnungen verpflichtend per E-Mail zustellen. Kundinnen und Kunden sollten die Rechnung in einem leicht speicher- und lesbares Format, wie beispielsweise PDF, erhalten.
  • Entgeltfreie Papierform: Während der Laufzeit Ihres Vertrages müssen Sie als Kunde jederzeit die Möglichkeit haben, die Rechnung ohne zusätzliche Kosten in Papierform zu erhalten. Am besten: Gleich bei       Vertragsabschuss vereinbaren oder bei der Kunden-Hotline anrufen.
  • Wahl der Emailadresse: Der Betreiber hat Ihnen außerdem mitzuteilen, an welche Emailadresse die Rechnung übermittelt wird. Sie können diese jederzeit ändern.

Ausnahme und offene Fragen

Falls der Vertrag keinen Internetzugang beinhaltet (z. B. bei Sprachtelefonie), wird eine Papierrechnung ausgestellt. Haben Sie noch offene Fragen oder wollen Sie von Ihren Erfahrungen berichten? Unsere Beratung steht Ihnen zur Seite – telefonisch, online oder persönlich.

(Unsere gesamte Beratung ist von 24.12. bis 31.12.2018  geschlossen. Aufträge werden daher erst wieder ab 2.1.2019 bearbeitet.) 

 

Kommentare

  • E-Rechnung bei Telefon und Internet
    von ling am 04.02.2019 um 22:19
    Als (mutmaßlicher) eifriger Leser von "Konsument" werden Sie hoffentlich auch die zahlreichen Hinweise der Redaktion zu den von Ihnen angeführten Phishing- oder/und Fake-Mails gelesen haben. Es ist sehr wohl möglich eine echte Nachricht von einer gefälschten zu erkennen, dazu bedarf es weder besonderer Fachkenntnisse noch eines Informatikstudiums. Einfach lesen, kritisch betrachten, und bei Zweifeln gibt es noch immer das gute alte Telefon zwecks Kontaktaufnahme zum (vermeintlichen) Absender.
  • Und was ist nun mit den Warnungen vor Fake-Mails, deren Links zu Schadsoftware führen ?
    von Dunkelsteinerwald am 21.12.2018 um 18:32
    Ständig wird man vor täuschend echten Fake-Mails gewarnt, bei denen man keinesfalls die Anhänge öffnen soll und auch die Links nicht anklicken soll.

    Und nun wird genau dieses Einfallstor für Schadsoftware zur Regel. Und der "Konsument" berichtet brav und enthält sich jeglicher Kritik.
KONSUMENT steht jetzt auch als E-Paper zur Verfügung!