KONSUMENT.AT - Eigenheimversicherungen - Was ist versichert, was nicht?

Eigenheimversicherungen

Haushohe Unterschiede

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 19.08.2009, aktualisiert: 25.08.2009

Inhalt

Was ist versichert, was nicht?

Das ist meistens versichert

  • Schäden durch Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion, Flugzeugabsturz undFolgeschäden)
  • Schäden durch Sturm (mit mehr als 60 km/h) und Folgeschäden, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag, Erdrutsch und Folgeschäden daraus
  • Schäden durch Leitungswasser (Wasser, das aus wasserführenden Anlagen, Maschinen oder Einrichtungen austritt, Bruch- und Frostschäden, Auftaukosten)
  • Nebenkosten: Aufräum- und Abbruchkosten, De- und Remontagekosten, Bewegungs-, Schutz- und Entsorgungskosten

Das lässt sich zusätzlich

  • Schäden durch Glasbruch: erhöht die Prämie beträchtlich, daher besonders auf Doppelversicherungen achten! Großflächige Verglasungen sind oft extra anzugeben.  
  • Schäden an frei stehenden Solaranlagen, Sonnenkollektoren, Markisen, Jalousien, Antennen, Laternen, Zäunen, Dachrinnen, Ölheizungen, Klimaanlagen, Baugeräten und -stoffen, Baum- und Strauchkulturen
  • Schäden durch indirekten Blitzschlag
  • Korrosionsschäden durch Leitungswasser, Schäden an angeschlossenen Einrichtungen und Armaturen, Kosten für die Behebung von Dichtungsmängeln und Verstopfung, Zuleitungsrohre außerhalb des Gebäudes auf und außerhalb des Versicherungsgrundstücks, Fußbodenheizung, Solaranlagen, Schwimmbecken
  • Schäden durch Naturkatastrophen wie Hochwasser, Überschwemmung, Muren, Lawinen

Das ist keinesfalls versichert

  • Schäden durch Witterungsniederschläge, Rückstau, Grundwasser, Wasserverlust und Hausschwamm
  • Schäden durch Bewegungen von Felsblöcken oder Erdmassen im Zuge von Bauarbeiten
  • Schäden an mangelhaft instand gehaltenen Gebäuden oder in Zusammenhang mit Bau- und Renovierungsarbeiten
  • Sengschäden durch Hitzeeinwirkung, ohne dass ein Brand entsteht

 

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Kommentare

  • AW: Eigenheimversicherungen
    von REDAKTION am 29.01.2010 um 12:02

    Da wir nicht wissen, wie die Versicherer genau kalkulieren und welche Geschäftspolitik verfolgt wird, kann kaum eingeschätzt werden, aus welchem Grund die Prämien so stark differieren. Die Risikokalkulation allein kann es aber wohl kaum sein, da hier die Unterschiede nicht derart groß sein dürften. Also liegt es wohl zu einem großen Teil an der jeweiligen Geschäftspolitik der Anbieter. Auch in unseren Vergleichen kommen wir immer wieder zu dem Ergebnis, dass es in allen Versicherungssparten derart große Unterschiede gibt. Man muss aber, bei fast allen Sparten, berücksichtigen, dass auch die Leistungen (Deckungen, etc.) innerhalb der Versicherer stark variieren. Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend, sondern vor allem die Leistungen, die ein Versicherungsprodukt beinhaltet.

    Ihr "Konsument"-Team

  • Eigenheimversicherungen
    von ander am 29.01.2010 um 10:25
    Aufgrund ihres Berichtes habe ich diesbezügliche Vergleiche bei 3 Wohnanlagen gemacht: umgerechnet auf den m2 ergaben sich folgende Kosten: Anlage 1, Innsbruck, 2 Jahre alt: 0,74 € Anlage 2, Rum bei Innsbruck: ca. 20 Jahre alt: 1,01 € Anlage 3, Völs bei Innsbruck, 25 Jahre alt: 1,36 € Das sind also Unterschiede bis fast zum Doppelten. Gibt es dafür einen nachvollziehbaren Grund? Ich sehe eigentlich keinen.