KONSUMENT.AT - Geldanlage: Immobilien - Die Lage zählt am meisten

Geldanlage: Immobilien

Investieren mit Bedacht

Seite 4 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 5/2010 veröffentlicht: 13.04.2010

Inhalt

Fazit: die Lage zählt am meisten

Die pauschale Aussage "Immobilien als Inflationsschutz" ist falsch und wenig hilfreich für fundierte Entscheidungen.

Preissteigerungen bei Immobilien sind immer dort erwartbar, wo es zu einer Nachfrage nach Immobilien kommt, welche das Angebot übersteigt. Und dies kann zwar viele Ursachen haben, lässt sich jedoch vereinfacht unter "Lage, Lage und nochmals Lage" zusammenfassen.

Welcher Standort wird begehrt sein?

Es erfordert die Analyse, warum ein Standort bei Immobilienkäufern zukünftig begehrt sein wird. Mit dieser Analyse kann es durchaus zu Kaufentscheidungen für Immobilien kommen, die Preissteigerungen über der Inflationsrate aufweisen – und trotzdem eine sinnvolle Anlage sind. Auch das Argument „Sicherheit durch solide Sachwerte“ ist marketingmäßig stark verkürzt. Dies wird bereits deutlich, wenn man sich die unterschiedlichen Investitionsmöglichkeiten in Immobilien ansieht.

Immobilienzertifikat ist kein Sachwert

Ein Immobilienzertifikat ist kein Sachwert, sondern das Zahlungsversprechen des Herausgebers. Aber auch bei realen Immobilien aus Beton und Stein muss der Anleger unterscheiden zwischen "solide" in Bezug auf die Bau- und Herstellungsweise und der „soliden“ Investition. Letztere setzt den Werterhalt und mögliche Wertsteigerungen voraus. Und diese hängen kaum von der Bauweise ab, sondern vorrangig wiederum von der Lage.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
5 Stimmen
Weiterlesen