KONSUMENT.AT - Geldanlage: Persönliche Finanzen - Unterschiedliche Sparziele

Geldanlage: Persönliche Finanzen

Kassasturz

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KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012

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Unterschiedliche Sparziele

Beim Sparen ist zwischen „unbedingt nötig“ und „wenn‘s leicht geht“ zu differenzieren. Zur erstgenannten Kategorie zählt der jederzeit verfügbare Notgroschen für unerwar­tete, aber dringende Ausgaben, also die neue Waschmaschine, eine Zahnsanierung oder ­eine teure Heizungsreparatur. Auf eine ­Summe in Höhe von mindestens zwei Monatsgehältern sollte man jederzeit zugreifen können.

Auch bei täglich fälligen Spareinlagen gibt es gute Angebote. Die findet man auf unserer Website unter www.konsument.at/spar­zinsen, ebenso die Zinsen für Kapitalspar­bücher mit Bindung auf ein bis höchstens zwei Jahre. Um die Spartöpfe immer gut gefüllt zu halten, ­helfen Spar-Daueraufträge.

Ablebens-, Unfallversicherung, Investmentfonds

Die Absicherung der finanziellen Folgen von plötzlichem Tod oder Unfall (Ablebens- und Unfallversicherung) gehört zu den „Musts“ der Geldanlage. Nötig ist auch vorausschauende Vorsorge: Für etwas Komfort im Alter, fürs Studium der Kinder oder für eine neue Wohnung. Hier empfehlen sich länger lau­fende Anlagen mit höherer Verzinsung. Dazu zählen auch Investmentfonds: Auf lange Sicht bringt ein breit gestreutes Aktienportfolio eben mehr als die solide Anleihe. Die Kursschwankungen gleichen sich über lange Jahre aus.

Die klassische Er- und Ablebensversicherung kam in den Statements der von uns ­befragten Banker übrigens nicht vor. Kein Wunder bei diesem mickrigen Garantiezins und den hohen Kosten. Apropos Lebensver­sicherung: Jetzt kommt oft die Einladung, ­seine Polizze zu dynamisieren, also ihren Wert anzupassen. Diesem Angebot muss man nicht unbedingt nähertreten. Im Gegenteil: Ist man von der Wertentwicklung seiner Lebenspolizze enttäuscht, kann man diese auch stilllegen. Dann wird sie nicht gekündigt, aber man muss nichts mehr einzahlen.

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